Shindō Reimei (; geboren 21. Mai 1897 in Uto (Präfektur Kumamoto); gestorben 17. November 1978 in Kyōto) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung.

Leben und Werk Shindō Reimei wurde in Uto auf Kyūshū geboren. 1911 ging er nach Tokio und besuchte die Schule „Nihon Gakuen“ (). 1915 begann er ein Studium der Malerei im Nihonga-Stil am Nihon Bijutsuin. 1917 wurde er mit dem Bild „Kiri no hana“ () „Paulownia-Blume“ zum ersten Mal zur 4. „Inten“„Inten“ () ist die Abkürzung für die jährliche Kunstausstellung () des Nihon Bijutsuin. zugelassen. 1921 wurde er Mitglied des Nihon Bijutsuin.

Er erhielt künstlerische Ratschläge von den Malern Yokoyama Taikan, Yasuda Yukihiko, Kobayashi Kokei und anderen und bildete sich unter Katayama Nampū weiter. Er stellte laufend auf der „Inten“ aus, unter anderem auf der 6. „Kasugayama“ () – „Kasugaberge (Nara)“, auf der 40. „Ejiputo gensō“ () – „Ägyptisches Trugbild“, und „??? no shinnyū“ () „Miǎo gūyè wird zur Gottheit“.

1920 bereiste Shindō China und Korea und studierte dort die traditionelle ostasiatische Kunst. Ab 1929 hielt er sich fünf Jahre lang in Europa auf und zeigte auf verschiedenen Ausstellungen seine Bilder. 1931 war er auf der „Ausstellung japanische Malerei“ in Berlin zu sehen. Im Zweiten Weltkrieg war er als „Maler an der Front“ (, Jūgun gaka) in China tätig.

Nach dem Krieg besuchte Shindō 1972 Indien und Nepal. 1975 wurde sein Bild „Kakiemon Ōtsubo“ () – „Großer Krug im Kakiemon-Stil“ mit dem Preis des Ministerpräsidenten ausgezeichnet.

Anmerkungen

Literatur Laurence P. Robert: Shindō Reimei. In: A Dictionary of Japanese Artists. Painting, sculpture, ceramics, prints, lacquer. Weatherhill, New York 1976. S. 148.

Weblinks Biografie Shindō Reimei des Tobunken, japanisch Biografien Shindō Reimei in der Kotobank, japanisch

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