mini|hochkant|Otake Chikuha Otake Chikuha ( Name in der japanischen Literatur auch Odake; geboren 11. Januar 1878 in Niigata (Präfektur Niigata); gestorben 2. Juni 1936) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung.

Leben und Werk Otake Chikuha ging 1891 mit 14 Jahren auf Rat seines älteren Bruders Etsudō () nach Toyama und fertigte Bild-Vorlagen für Heilmittel-Reklame an. 1895 stellte er Bilder auf der Ausstellung der „Bijutsu kyōkai“ () aus. Ein Jahr später ging er mit seinem jüngeren Bruder Kokkan () nach Tokio und bildete sich unter Kawabata Gyokushō weiter.

1899 schloss sich Otake der Malschule des von Okakura Kakuzō gegründeten „Nihon Bijutsuin“ an. Er wurde sowohl auf den Ausstellungen der „Bijutsu kyōkai“ als auch der „Inten“„Inten“ () ist die Abkürzung für die jährliche Kunstausstellung () des Nihon Bijutsuin. mit Preisen ausgezeichnet. Auf der „Naikoku Kangyō Hakurankai“ () 1903 wurde er für sein Bild „Kentōshi“ () – „Mission zu China der Tang-Zeit“ mit einem Dritten Preis ausgezeichnet.

Als 1907 die erste Ausstellung der „Bunten“-Reihe nahte, schloss er sich der „Kokuga Ōsei-kai“ () an. Auf der 1. „Bunten“„Bunten“ () ist die Abkürzung für „Mombushō bijutsu tenrankai“ (), die ab 1907 vom Kultusministerium veranstaltete jährliche Kunstausstellung. konnte er dann Bilder zeigen. 1908 entzweite er sich mit Okakura und wurde auf der Liste seiner Anhänger gestrichen. Okada stellte weiter aus, dann auf der „Teiten“Teiten () ist die Abkürzung für die jährliche staatliche Kunstausstellung () zwischen 1919 und 1935., wo er ebenfalls Preise erhielt. 1931 war er auf der Ausstellung japanische Malerei in Berlin zu sehen.

Bereits 1913 hatte sich die „Hachika-kai“ () etabliert, in der sich die Schüler von Otake zusammenfanden. Es war die Zeit der „Drei Brüder Otake“ (, Otake Sankyōdai). Beispiele seiner Werke sind „Take-gari“ (茸狩) – „Pilzsuche“, „Otozure“ () – „Kinder führen“, „Mizu“ () – „Wasser“, „Gōka“ () – „Luxus“.

Otakes Stil reicht von der Landschaftsmalerei im Nanga-Stil hin bis zu fast surrealistisch gestalteten Hängerollen.

Bilder

Anmerkungen

Literatur Laurence P. Robert: Odake Chikuha. In: A Dictionary of Japanese Artists. Painting, sculpture, ceramics, prints, lacquer. Weatherhill, New York 1976. S. 123.

Weblinks

Biografien Odake Chikuha in der Kotobank, japanisch

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