Dömös [] ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Esztergom im Komitat Komárom-Esztergom.

Geografische Lage Dömös liegt 43 Kilometer nordöstlich des Komitatssitzes Tatabánya und 13 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Esztergom am rechten Ufer der Donau. Durch den Ort fließt der Dömösi-Malom-patak, der in die Donau mündet. Nachbargemeinden sind Pilismarót und Visegrád.

Geschichte Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 284 Häuser und 1521 Einwohner auf einer Fläche von 4166 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Esztergom im Komitat Esztergom.

Sehenswürdigkeiten Denkmal für die Polen in Dömös (Mariendenkmal), errichtet 1940 Ferenc-Csik-Büste, erschaffen 1936 von János Pásztor Klosterruine Kornél-Zelovich-Gedenktafel, erschaffen 1979 von Ferenc Csúcs Kopfbüste Kucsmás fej, erschaffen 1976 von István Martsa Nepomuki-Szent-János-Statue, erschaffen 1777 Reformierte Kirche, erbaut in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Römisch-katholische Kirche Szent István király, fertiggestellt 1743. renoviert 1964 (außen) und 1974 (innen) Szent-István-Statue, erschaffen von László Chromy

Verkehr Durch Dömös verläuft die Hauptstraße Nr. 11. Es bestehen Busverbindungen über Pilismarót nach Esztergom sowie über Visegrád und Szentendre nach Budapest. Weiterhin gibt es eine Fährverbindung zur gegenüberliegenden Seite der Donau, wo sich die Eisenbahnhaltestelle Dömösi átkelés befindet, die an der Strecke vom Budapester Westbahnhof nach Szob liegt, jedoch seit Juni 2021 nicht bedient wird. Der nächstgelegene Bahnhof auf der diesseitigen Donauseite befindet sich in Esztergom. Zeitweise bestehen Schiffsverbindungen nach Nagymaros, Visegrád und Zebegény.

Literatur András L. Kecskés: Dömös. Száz Magyar Falu Könyvesháza Kht., Budapest 2002, ISBN 963-9287-65-2.

Einzelnachweise

Weblinks

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