Aufstellung der verschiedenen Gedenkorte und unterschiedlichen Gedenkformen der Mitglieder der Uhrig-Römer-Gruppe.

Zu Informationen zu den Mitgliedern und den Betriebszellen siehe Liste der Mitglieder der Uhrig-Römer-Gruppe und Betriebszellen der Uhrig-Römer-Gruppe.

+ Berlin Name Art Stadt Stadtbezirk Ortsteil Straße Thema Brücke Berlin Mitte und Pankow Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg Er wohnte zuletzt in unmittelbarer Nähe der Brücke auf der Westseite in der Grüntaler Straße 32. Schule Berlin Pankow Prenzlauer Berg Dimitroffstraße 58 (heute Danziger Straße) Zu DDR-Zeiten (seit etwa 1978) war die 15. POS nach Wilhelm Böse benannt. Stolperstein Berlin Reinickendorf Am Fölzberg 9 Straße Berlin Lichtenberg Friedrichsfelde Walter-Budeus-Straße Wurde nur zur Benennung vorgesehen, jedoch baulich nicht angelegt. Stolperstein Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf Charlottenburg-Nord Göbelstraße 99 Straße Berlin Pankow Niederschönhausen Eisenblätterstraße Gedenktafel Berlin Pankow Rosenthal An der Priesterkoppel 10 Stolperstein Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf Charlottenburg Rückertstraße 9 Straße Berlin Lichtenberg Lichtenberg Erich-Kurz-Straße Stolperstein Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf Wilmersdorf Ludwig-Barnay-Platz 2 Stolperstein Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Friedrichshain Richard-Sorge-Straße 65 Gedenktafel Berlin Pankow Weißensee Liebermannstraße 30 (geborene Zoschke) Stolperstein Berlin Lichtenberg Wartenbergstraße 33 (geb. Föcke) Stolperstein Berlin Pankow Wilhelmsruh Schillerstraße 50 Gedenktafel Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Friedrichshain Rigaer Straße 64 An seinem ehemaligen Wohnhaus bis 1942, befand sich seit 1950 eine Gedenktafel, die 1992 verschwand und 1996 vom Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin ersetzt wurde. Auch diese verschwand und ist anlässlich des 75. Jahrestages der Ermordung von Fritz Riedel erneuert worden. Straße Berlin Pankow Prenzlauer Berg Fritz-Riedel-Straße Er wohnte in dieser Straße im Jahr 1933. Schule Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Friedrichshain Die Fritz-Riedel-Schule, die seinen Namen trug, wurde nach dem Ende der DDR umbenannt. Grabstätte Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Friedrichshain Boxhagener Straße Auf dem Friedhof der Georgen-Parochialgemeinde gibt es eine Gedenkstätte für Fritz Riedel (gemeinsam mit Kurt Ritter und Willi Heinze). Grabstätte Berlin Lichtenberg Friedrichsfelde Er ist an der Ringmauer der Gedenkstätte der Sozialisten genannt. Grabstätte Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Friedrichshain Boxhagener Straße Auf dem Friedhof der Georgen-Parochialgemeinde gibt es eine Gedenkstätte für Fritz Riedel (gemeinsam mit Kurt Ritter und Willi Heinze). Stolperstein Berlin Mitte Wedding Corker Straße 29 Gedenktafel Berlin Treptow-Köpenick Köpenick Gedenktafel am Amtsgericht Köpenick, Mandrellaplatz, Ecke Seelenbinderstraße Eine im Jahr 2003 gestohlene Gedenktafel wurde 2018 als Nachguss der aus den 1970er Jahren stammenden Tafel mit der Inschrift „Dem mutigen Kämpfer gegen Faschismus, Imperialismus und Krieg“ wieder angebracht. Gedenktafel Berlin Treptow-Köpenick Treptow Hoffmannstraße Gebäude des EAW TreptowNeues Deutschland, 8. September 1957. Gedenktafel Berlin Palisadenstraße 56 (nicht mehr aktuell) Am ehemaligen Wohnhaus Seelenbinders in der Palisadenstraße 56, wo er von 1936 bis zu seiner Verhaftung im Jahr 1942 wohnte, wurde Seelenbinder 1957 durch eine vom Bildhauer Hans Kies gestaltete Gedenktafel geehrt.Berliner Zeitung, 15. Mai 1957. Das Wohnhaus wurde um 1982 im Zuge einer Sanierung des Palisadendreiecks durch einen Neubau ersetzt. Gedenktafel Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Friedrichshain Glatzer Straße 6 Am einstigen Wohnhaus der Familie wurde um 1956 eine GedenktafelGedenktafel am Haus Glatzer Straße 6 in Friedrichshain. Wikimedia Commons angebracht, die folgenden Text enthält:Hans Maur: Gedenkstätten der Arbeiterbewegung in Berlin-Friedrichshain. Hrsg.: Bezirksleitung der SED, Bezirkskommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung in Zusammenarbeit mit der Kreiskommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung bei der Kreisleitung Berlin-Friedrichshain der SED, 1981; S. 64–66 „In diesem Hause wohnte der antifaschistische Widerstandskämpfer Werner Seelenbinder, geb. am 2.8.1904. Von den Faschisten ermordet am 24.10.1944 in Brandenburg. Ehre seinem Andenken.“ Grabstätte Berlin Neukölln Sportpark Neukölln in der Oderstraße 1945 wurde Werner Seelenbinders Urne in einem Ehrengrab auf dem Gelände des Sportparks Neukölln in der Oderstraße beigesetzt. Als nicht auf einem Friedhof gelegener Einzelbegräbnisplatz nimmt Seelenbinders Ruhestätte unter den ca. 220 Begräbnisplätzen in Berlin mit insgesamt 150.000 Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft dabei bis heute eine Ausnahmestellung ein.Matthias Heisig, Frieder Boehne: Schwieriges Gedenken. Werner Seelenbinder und Neukölln. In: Frieder Boehne, Bernhard Bremberger, Matthias Heisig (Hrsg.): „Da müsst ihr euch mal drum kümmern“ – Werner Gutsche (1923–2012) und Neukölln. Spuren, Erinnerungen, Anregungen. Metropol Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86331-322-7, S. 271 Straße Berlin Treptow-Köpenick Köpenick Seelenbinderstraße In Berlin-Köpenick wurde die Kirdorfstraße (bis 1939 Kaiser-Wilhelm-Straße) am 31. Juli 1947 in Seelenbinderstraße umbenannt.Amtliches Verzeichnis der Straßen von Berlin. Statistisches Landesamt Berlin, Berlin 1952, S. 258. Sportstätte Berlin Neukölln Sportanlage an der Neuköllner Oderstraße Am 24. Oktober 2004, dem 60. Jahrestag seiner Ermordung, wurde die Sportanlage in Werner-Seelenbinder-Sportpark umbenannt. Das bis dahin namenlose Stadion der Anlage erhielt an diesem Tag den Namen „Werner-Seelenbinder-Kampfbahn“. Im Zuge des Kalten Krieges wurde ab 1948/1949 die Bezeichnung Stadion Neukölln von den West-Berliner Ämtern verwendet.Michaela Behrens: Stadtgespräche aus Neukölln. Berlin 2014, S. 140. Stolperstein Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Kreuzberg Ritterstraße 109 Gedenktafel Berlin Pankow Weißensee Liebermannstraße 30 Grabstätte Berlin Pankow Niederschönhausen Symbolische Grabstätte auf dem Städtischen Friedhof Pankow IV Straße Berlin Lichtenberg Friedrichsfelde Robert-Uhrig-Straße Gedenktafel Berlin Tempelhof-Schöneberg Schöneberg Wartburgstraße 4 Schule Berlin Lichtenberg In der DDR: 19. Polytechnische Oberschule Schule Berlin In der DDR: Betriebsberufsschule des VEB Bergmann Borsig Gedenktafel Berlin Pankow Weißensee Liebermannstraße 30 Sportstätte Berlin Lichtenberg Ruschestraße 90 Hans-Zoschke-Stadion Gedenktafel Berlin Lichtenberg Normannenstraße 28 Am Hans-Zoschke-Stadion Gedenkstein Berlin Lichtenberg Rathausstraße 8 Der Gedenkstein war in einem schlechten Zustand und wurde während der Totalsanierung des Gebäudekomplexes 2010/2011 entfernt.Inaugenscheinnahme im Januar 2011 Schule Berlin Lichtenberg Rathausstraße 8 Polytechnische Oberschule Lichtenberg Straße Berlin Lichtenberg Karlshorst Johannes-Zoschke-Straße In Berlin-Karlshorst wurde am 14. Januar 1976 die frühere Ohm-Krüger-Straße in Johannes-Zoschke-Straße umbenannt.

+ Sonstige Orte Name Art Stadt Stadtbezirk Ortsteil Straße Thema Haus Erfurt Altstadt Johannesstraße 127 Haus der NaturFreunde Thüringen wurde nach Charlotte Eisenblätter benannt.naturfreunde.de Briefmarke 1959 erschien in der DDR eine Briefmarke zu ihrem Gedenken als Wohltätigkeitsausgabe zur Erhaltung der Nationalen Gedenkstätte Ravensbrück Straße Innsbruck Adele-Obermayr-Straße Gedenkstein Gamengrund Gedenkstein seit 1974 Gedenkstein Gamengrund Gedenkstein seit 1974 Gedenkstein Gamengrund Gedenkstein seit 1974 Ehrenmal Brandenburg an der Havel am Zuchthaus Brandenburg-Görden Im Ehrenmal für die im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichteten antifaschistischen Widerstandskämpfer in Brandenburg an der Havel ist Werner Seelenbinder als einer von vier Hingerichteten herausragend erwähnt. Gedenkstein Zarrentin am Schaalsee Lassahn, im Westen des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern Gedenkstein mit seinem Geburts- und Todesdatum errichtet.Gedenkstätte Werner Seelenbinder in den Wikimedia Commons Schule Fürstenwalde Werner-Seelenbinder-Gymnasium Von 1991 bis 2007 war das Werner-Seelenbinder-Gymnasium Fürstenwalde bis zu dessen Eingliederung in das Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde nach ihm benannt. Sportstätte Brandenburg an der Havel unweit der Werner-Seelenbinder-Straße Straße Brandenburg an der Havel Werner-Seelenbinder-Straße In Brandenburg an der Havel trägt die Hauptmagistrale des Stadtteils Nord als Werner-Seelenbinder-Straße den Namen des Ringers. Sportstätte Anklam Werner-Seelenbinder-Stadion ist die Spielstätte des VFC Anklam. Checken ob es stimmt! Gedenkstein Gamengrund Gedenkstein im Gamengrund am Gamensee. Schule Leipzig In der DDR: 92. Polytechnische Oberschule Kaserne Bad Frankenhausen In der DDR: heutige Kyffhäuser-Kaserne, früher Robert-Uhrig-Kaserne Polizei Basdorf In der DDR: 19. Volkspolizei-Bereitschaft

Einzelnachweise

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