Salpichroa ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).
mini|Salpichroa glandulosa mini|Blüte von Salpichroa origanifolia Verbreitung Das natürliche Verbreitungsgebiet aller Arten liegt in Südamerika. Peru ist das Land mit den meisten Salpichroa-Arten. Die Art Salpichroa origanifolia kommt als Adventivpflanze auch auf anderen Kontinenten vor, unter anderem im westlichen und südlichen Europa und in Australien.
Beschreibung Die Vertreter von Salpichroa sind meist kletternde Sträucher (ausnahmsweise ausdauernde krautige Pflanzen) mit Rhizomen (als Ausnahme innerhalb der Solanaceae). Die Blätter sind ungeteilt, oft eiförmig, elliptisch oder rhomboid. Die Blüten sind einzeln oder zu zweien, hängend; ihre Blütenkrone ist meist zylindrisch oder krugförmig, die Kronröhre viel länger als die Kronlappen. Die Frucht ist eine saftige Beere.
Taxonomie und Systematik John Miers stellte die Gattung 1845 in The London journal of botany Band 4 Seite 321 und 324-329 auf und ordnete ihr sechs Arten zu, die vorher teilweise zu Atropa gerechnet worden waren. Nach heutigem Kenntnisstand umfasst Salpichroa etwa 20 akzeptierte Arten: nach Plants of the World Online gibt es 17 Arten, nach einer im Jahr 2018 publizierten Revision von Gonzales et al. 22 Arten.
Hier eine Auswahl der Arten: Salpichroa dependens : Sie kommt in Peru vor. Salpichroa glandulosa : Sie kommt in Peru und Bolivien vor. Salpichroa hirsuta : Sie kommt in Peru und Bolivien vor. Salpichroa leucantha : Sie kommt in Peru vor. Salpichroa microphylla : Sie kommt in Peru vor. Salpichroa origanifolia : Sie kommt in Peru, Bolivien, Brasilien, Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay vor. Sie kommt auch eingeschleppt in Westeuropa, Nordafrika, Nordamerika und Australien vor. Salpichroa ramosissima : Sie kommt in Peru, Bolivien und Argentinian vor. Salpichroa salpoensis : Sie kommt in Peru vor. Salpichroa scandens : Sie kommt in Peru, Bolivien, im nordwestlichen Argentinien und im nördlichen Chile vor. Salpichroa weigendii : Sie kommt in Peru vor.
Belege Literatur Armando T. Hunziker: Genera Solanacearum. The Genera of Solanaceae illustrated, arranged according to a new system, A.R.G. Gantner Verlag K.G., Ruggell, Liechtenstein 2001, ISBN 3-904144-77-4.
Einzelnachweise Armando T. Hunziker: Genera Solanacearum. The Genera of Solanaceae illustrated, arranged according to a new system, A.R.G. Gantner Verlag K.G., Ruggell, Liechtenstein 2001, ISBN 3-904144-77-4. John Miers: Contributions to the botany of South America. In: London Journal of Botany Bd. 4 (1845), S. 319-371, 498-515 + plate XIII/XIV. (Online)
Paúl Gonzáles, Ana V. Basso, Tiina Särkinen, Segundo Leiva González; Asunción Cano & Gloria E. Barboza: Diversidad y distribución del género Salpichroa (Solanaceae), con énfasis en los Andes peruanos. In: Darwiniana, nueva serie, Vol. 6 (2018): 24-34. doi:10.14522/darwiniana.2018.61.763
Weblinks
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