Maximilian Albrecht (* 16. Februar 1887 in Dachwig; † 29. April 1974 in Portsmouth (Rhode Island, USA)) war ein deutscher Dirigent, Komponist und Musikpädagoge.Abschnitt nach: Paul Frank, Wilhelm Altmann: Maximilian Albrecht. In: Kurzgefaßtes Tonkünstlerlexikon 1936.
Leben und Werk Maximilian Albrecht war an der Musikhochschule in Berlin und am Konservatorium in Leipzig ausgebildet.
Er wirkte als Theaterkapellmeister und Konzertdirigent unter anderem in Dortmund, Kassel und Freiburg im Breisgau. Bis 1931 wirkte er dann als Chordirigent des Berliner Rundfunks.
Albrecht trat nach eigenen Angaben Februar 1932 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.103.954).Bundesarchiv R 9361-V/77618 de facto wird er sich wahrscheinlich zum 1. Mai 1932 der Partei angeschlossen habenFred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 125. 1933/34 lebte er in einem kleinen Schwarzwaldhaus in Hinterzarten. 1936 wurde er Musikdirektor in Stettin. 1939 gelang es ihm, eine neue Dirigentenstelle in Salzburg zu erlangen.
1951 ging Maximilian Albrecht in die Vereinigten Staaten. Er leitete zunächst die Musikabteilung an der Portsmouth Priory School. 1962 wechselte er als Direktor für Vokalmusik an das Kloster Mount Savior. Der Höhepunkt seiner Karriere in den Vereinigten Staaten war die Uraufführung seines Requiems durch den/das Amor Artis Chorale and Orchestra 1965 in der New Yorker Town Hall.Abschnitt nach: Maximilian Albrecht. In: Find a Grave (nach dem Zeitungsartikel: Prof. „Albrecht Dies At 87“ In: Elmira Star Gazette. 10. Oktober 1974.)
Maximilian Albrecht komponierte Sinfonische Dichtungen, Kammermusik, Chöre und Lieder.
Literatur Maximilian Albrecht. In:
Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 125. online
Einzelnachweise
Kategorie:Dirigent Kategorie:Komponist (Deutschland) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1887 Kategorie:Gestorben 1974 Kategorie:Mann