mini|Millenniumshaus, 2020 Das Millenniumshaus (, früher auch Olof Palme Ház, dt. Olof Palme-Haus genannt) ist ein Ausstellungsgebäude im Stile der Neorenaissance im Stadtwäldchen in Budapest.

Geschichte Das an der Olof-Palme-Promenade (ung. Olof Palme sétány) gelegene Gebäude wurde 1885 nach Plänen des Architekten Ferenc Pfaff für die im gleichen Jahr stattfindende Landesausstellung errichtet. Obwohl das Millenniumshaus mit seinen zahlreichen Zsolnay Keramiken verziert, als eines der schönsten der Ausstellung bezeichnet wurde, konnte es seiner ursprünglichen Funktion immer schwerer gerecht werden, denn es war zu klein und schlecht angebunden. Infolgedessen wurde schon im gleichen Jahr mit dem Bau der räumlich deutlich größeren Kunsthalle am Heldenplatz begonnen. Das Millenniumshaus wurde fortan als städtisches Museum genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde darin ein Lazarett eingerichtet. Bei einem Bombenangriff wurde das Gebäude schwer getroffen und dabei die Verzierungen in den Innenräumen vollständig zerstört. Ab 1954 bezogen Bildhauer die Räumlichkeiten.

In den Jahren 2017 bis 2019 wurde das Gebäude grundlegend rekonstruiert und dafür die Innenräume und die Decke vollständig eingerissen. Heute dient es wieder als Ausstellungsraum und beherbergt unter anderem ein Café.

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Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren Kategorie:XIV. Budapester Bezirk Kategorie:Bauwerk des Historismus in Budapest Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Ungarn Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Ungarn Kategorie:Ausstellungsbau Kategorie:Bauwerk der Neorenaissance in Ungarn