mini|Kaiser-Friedrich-Ring 24 (1927–1928) mini|Wohnhaus Zu den Eichen 6 (1928) mini|Wohnhaus Düsselkämpchen 2 (1931) mini|Rösler-Siedlung mit dem Denkmal für die Gebr. Rösler in Waldniel (ab 1934)
Carl Staudt, auch Karl Staudt (* 18. April 1890 in Düsseldorf; † 19. Oktober 1968 ebenda; vollständiger Name: Carl Wilhelm Franz Staudt),Carl Staudt im Abschnitt Staab – Stehn, Historisches Architektenregister zur Datenbank „archthek“, zuletzt abgerufen am 29. Oktober 2021 war ein deutscher Architekt.
Leben Staudt war ein in Düsseldorf tätiger Architekt der Neuen Sachlichkeit bzw. des Neuen Bauens. 1924 hatte er sein Büro im Haus Prinz-Georg-Straße 98.„Staudt, Carl, Architekt, B.D.A.“ In: Düsseldorfer Adreßbuch 1924. August Scherl, Düsseldorf 1924, S. 516 (Digitalisat) Er war Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Eine Weile lebte er in Rickelrath bei Wegberg.
Bauten 1922–1923: Verwaltungsgebäude der Maschinenfabrik Pieron in Bocholt (mit Fritz Becker, heute Stadtarchiv Bocholt, seit 2002 unter Denkmalschutz) 1927–1928: Wohnhaus in Düsseldorf-Oberkassel (seit 1984 unter Denkmalschutz) 1928: Hochgarage in Krefeld, Stephanstraße 55 (1983 abgerissen)Thomas Goege: Eine Hochgarage in Krefeld. Zum Denkmalwert von Verkehrsbauten. In: Udo Mainzer (Hrsg.): Denkmalpflege in der Praxis. (= Mitteilungen aus dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege, Heft 6.) Rheinland-Verlag, Köln / Bonn 1984, ISBN 3-7927-0815-9, S. 40–57. 1928: Wohnhaus in Düsseldorf-Stockum (seit 1983 unter Denkmalschutz) 1929: Wohnhaus in Düsseldorf-GolzheimBaujahr und Architekt gehen aus einer Inschrift an der Fassade hervor. 1929–1930: Opel-Garage, Autohaus mit Großgarage in Düsseldorf-Flingern-Süd, Kettwiger Straße 69 / Behrensstraße (heute Baumarkt Bauhaus, seit 2004 unter Denkmalschutz)Opel-Garage Düsseldorf, Webseite im Portal baukunst-nrw.de, abgerufen am 23. Oktober 2021 vor 1933: Umbau eines Gebäudes für das Textil-Einzelhandelsunternehmen Peek & Cloppenburg in Düsseldorf vor 1933: Gaststätte Salvator Bräustübl in Düsseldorf 1931: Umbau des Apollo-Theaters in Düsseldorf zum Kino (nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg von Ernst Huhn wiederaufgebaut, 1966 abgerissen) 1931: Mehrfamilienwohnhaus in Düsseldorf-Düsseltal (seit 1984 unter Denkmalschutz) ab 1934: Rösler-Siedlung in Schwalmtal-Waldniel (Werkssiedlung der Rösler Draht AG) 1939: Umbau der Festhalle Viersen 1950–1960: Rösler-Denkmal in der Rösler-Siedlung in Schwalmtal-Waldniel (lange eingelagert, seit 2002 unter Denkmalschutz, 2015 neu aufgestellt) 1951: Erweiterung der Rösler-Siedlung in Schwalmtal-WaldnielDenkmalbereich „Rösler-Siedlung“, Webseite im Portal kuladig.de, abgerufen am 23. Oktober 2021 1951: Umbau des Kinos Metropol in Düsseldorf-BilkDüsseldorf: Metropol, Webseite im Portal allekinos.com, abgerufen am 23. Oktober 2021 1956: Kino Luxor-Filmtheater in Düsseldorf-Mörsenbroich, Münsterstraße / Vogelsanger Weg (Mitarbeiter: Bernd Machatzke), Webseite im Portal filmtheater.square7.ch, abgerufen am 29. Oktober 2021 Bauten am Grenzlandring in Wegberg
Literatur Friedo Devens (Einleitung): Carl Staudt. Architekt. J. P. Bachem, Köln 1932.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Düsseldorf) Kategorie:Architekt der Neuen Sachlichkeit Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1890 Kategorie:Gestorben 1968 Kategorie:Mann