Die Jüdische Volkszeitung war eine deutschsprachige jüdische Wochenzeitung, die von 1896 bis 1923 in Breslau im Deutschen Kaiserreich und später in der Weimarer Republik erschienen ist. Das von Louis Neustadt herausgegebene Blatt, bis 1913 unter dem Titel Jüdisches Volksblatt erschienen, war der Vorgänger der Jüdischen Zeitung für Ostdeutschland (1924–1931). Publiziert wurden Nachrichten zum Leben jüdischer Gemeinden sowie zu politischen Fragen im deutschsprachigen Raum, als auch literarische und wissenschaftliche Beiträge sowie Berichte und Anzeigen. Ebenso wie ihr Nachfolgeblatt setzte sich auch die Jüdische Volkszeitung gegen antisemitische Umtriebe ein, die insbesondere nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg weiter anwuchsen. Nach Kriegsende – Neustadt war im November 1918 verstorben – vertrat die Zeitung unter ihren neuen Herausgebern eine zionistische Position.
Weblinks
Digitalisat Jüdisches Volksblatt auf difmoe.eu (1910–1913) Digitalisat Jüdische Volkszeitung auf difmoe.eu (1914–1916, 1918–1921) Bibliographische Kurzbeschreibung auf ios-regensburg.de Kurzbeschreibung und Digitalisat (nach DiFMOE) auf Compact Memory
Einzelnachweise
Kategorie:Zeitung (Deutschland, Erscheinen eingestellt) Kategorie:Deutschsprachige Wochenzeitung Kategorie:Jüdische Zeitung Kategorie:Judentum in Schlesien Kategorie:Judentum in Breslau Kategorie:Ersterscheinen 1904 Kategorie:Erscheinen eingestellt 1923 Kategorie:Zeitung (Deutsches Kaiserreich) Kategorie:Zeitung (Weimarer Republik) Kategorie:Judentum im Deutschen Kaiserreich