Der Valser Bach ist ein etwa 8 Kilometer langer Bach im Prättigau, der zusammen mit dem etwas grösseren Canibach den Taschinasbach bildet. Der Bach durchfliesst praktisch nur unbesiedeltes Gebiet.

Geographie Verlauf Der Valser Bach entsteht aus mehreren Quellbächen auf etwa am Fusse von Schwarz Chopf und Lüneregg (beide mit Höhen von knapp ), nahe bei Golrosa, dem Übergang ins nächste Seitental des Prättigaus. Auf der anderen Seite befindet sich der Girenspitz mit einer Höhe von Ebenfalls sehr nahe das Gafalljoch in wo sich der Übergang zu Vorarlberg in Österreich befindet. Die verschiedenen Quellbäche fliessen grob in Richtung Westen und vereinen sich bis Hintersäss, welches auf etwa am Fuss der Kanzelköpfe befindet.

Der Valser Bach durchfliesst sein Tal, während ihm weiterhin viele kleinere Bäche von beiden Seiten zufliessen. Nach ca. 3,5 km passiert der Bach Vordersäss auf etwa Ab da gräbt sich der Bach nun deutlich tiefer ins umliegende Gelände. In den folgenden knapp 2 Kilometern sinkt der Bach um etwa 400 Höhenmeter ab und befindet sich dann im Valsertobel.

Dort durchfliesst er nun während des letzten Abschnitts eine von Wald umgebene Schlucht, bis er schliesslich von links mit dem etwas grösseren Canibach auf einer Höhe von etwa zusammenfliesst, mit welchem er sich zum Taschinasbach vereint.

Einzugsgebiet Das 21,6 km² grosse Einzugsgebiet des Valser Bachs liegt im Rätikon und wird durch ihn über den Taschinasbach, die Landquart und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es besteht zu 30,1 % aus bestockter Fläche, zu 39,0 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 0,2 % aus Siedlungsflächen und zu 30,6 % aus unproduktiven Flächen.

Flächenverteilung

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt Der höchste Punkt im Einzugsgebiet befindet sich an der Schesaplana auf

Hydrologie Beim Zusammenfluss des Valser Bachs mit dem Canibach zum Taschinasbach beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 980 l/s. Sein Abflussregimetyp ist nival alpin Abrufbar unter , und seine AbflussvariabilitätDie Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert. beträgt 18.

Einzelnachweise