Jonas Felix Andrulis (* 14. Juli 1981 in West-Berlin) ist ein deutscher Unternehmer. Er war Gründer und CEO des KI-Unternehmens Aleph Alpha.

Werdegang Andrulis ist litauischer Abstammung, sein Vater war IT-Mitarbeiter eines Klinikums. Als Jugendlicher bastelte er an Amateurfunkgeräten und beschäftigte sich mit Softwareentwicklung. Er absolvierte ein Diplomstudium des Wirtschaftsingenieurwesens am Karlsruher Institut für Technologie. Während seiner Studentenzeit war er als Nebendarsteller am Badischen Staatstheater tätig, außerdem gründete er eine erste Firma für Logistik-IT, die er verkaufte.

Ab 2006 war Andrulis in der Entwicklungs- und Forschungssparte von SAP tätig. 2008 wechselte er zur Software- und Beratungsfirma msgGillardon AG, wo er zwei Jahre als Unternehmensberater arbeitete. In derselben Funktion war er von 2010 bis 2012 für Q Perior und von 2012 bis 2014 für Deloitte tätig. 2014 gründete er die Pallas Ludens GmbH und leitete das Unternehmen. Pallas Ludens war im Bereich Maschinelles Lernen und Computer Vision tätig. Nachdem Pallas Ludens 2016 von Apple aufgekauft worden war, leitete Andrulis dort von 2016 bis 2019 Teams für Sonderprojekte und die Weiterentwicklung des Apple-Sprachassistenten Siri.

2019 kehrte Andrulis nach Deutschland zurück und gründete in Heidelberg mit dem einstigen Deloitte-Manager Samuel Weinbach das KI-Unternehmen Aleph Alpha. Das Unternehmen entwickelte den Chatbot Luminous. Im Januar 2026 zog sich Andrulis aus der Unternehmensführung zurück, blieb jedoch größter Anteilseigner. Als Geschäftsführer folgten ihm Reto Spörri und Ilhan Scheer nach.

Im Januar 2026 gründete Andrulis gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger das KI-Unternehmen CNTR, das er seither als CEO leitet.

Literatur

Einzelnachweise

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