Die Nestroyverleihung 2021 ist die 22. Verleihung des Nestroy-Theaterpreises. Diese wurde am 21. November 2021 auf ORF III übertragen. Aufgrund der Corona-Situation und des am 19. November 2021 von der Bundesregierung Schallenberg angekündigten Lockdowns entschlossen sich der Wiener Bühnenverein, die Stadt Wien und ORF III, die Preisverleihung als reine Fernsehsendung abzuhalten, die im Theater an der Wien ohne Publikum aufgezeichnet wurde.
Als Moderatoren der Preisverleihung fungierten Nadja Bernhard und Peter Fässlacher. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Musikern des Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien unter der Leitung von Carsten Paap. Das Buch für die Gala verfasste Gerald Fleischhacker, die Regie übernahm André Turnheim.
Die Gewinner der Kategorien Bestes Stück – Autorenpreis und Lebenswerk wurden im Vorfeld am 11. Oktober 2021 gleichzeitig mit den Nominierungen bekannt gegeben.
Juryvorsitzende war zum zweiten Mal Ulli Stepan.
Ausgezeichnete und Nominierte 2021 Anmerkung: Es sind alle Nominierten des Jahres angegeben, der Gewinner steht immer zuoberst. Die Verleihung des Nestroy 2021 bezieht sich auf die Theatersaison 2020/2021.
Meiste Nestroys: keine Produktion konnte mehr als einen Nestroy gewinnen Meiste Nominierungen: Automatenbüfett (3 Nominierungen)
Beste deutschsprachige Aufführung Einfach das Ende der Welt – Inszenierung Christopher Rüping – Schauspielhaus Zürich Anthropos, Tyrann (Ödipus) – Inszenierung Alexander Eisenach – Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin Peer Gynt – Inszenierung Dušan David Pařízek – Schauspielhaus Bochum
Beste Bundesländer-Aufführung dritte republik (eine vermessung) – Inszenierung Anita Vulesica – Schauspielhaus Graz #Ersthelfer #Firstaid – Inszenierung Nuran David Calis – Salzburger Landestheater Der zerbrochne Krug – Inszenierung Bérénice Hebenstreit – Landestheater Linz
Beste Regie Barbara Frey – Automatenbüfett – Akademietheater Ben Kidd und Bush Moukarzel – Alles, was der Fall ist – Akademietheater Anita Vulesica – dritte republik (eine vermessung) – Schauspielhaus Graz
Beste Ausstattung Nina von Mechow – Die Gewehre der Frau Kathrin Angerer (Bühne) – Koproduktion Wiener Festwochen und Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin Pia Maria Mackert – Die Jagdgesellschaft (Bühne) – Akademietheater Martin Zehetgruber – Automatenbüfett (Bühne) – Akademietheater
Beste Schauspielerin Lina Beckmann – Richard the Kid & the King (Richard) – Koproduktion Salzburger Festspiele und Deutsches Schauspielhaus Hamburg Bibiana Beglau – Maria Stuart (Elisabeth) – Koproduktion Burgtheater und Salzburger Festspiele Katharina Lorenz – Automatenbüfett (Eva) – Akademietheater Birgit Minichmayr – Maria Stuart (Maria Stuart) – Koproduktion Burgtheater und Salzburger Festspiele Marie-Luise Stockinger – Das Himmelszelt (Sally Poppy) – Burgtheater
Bester Schauspieler Michael Maertens – Der Leichenverbrenner (Karel Kopfrkingl) – Akademietheater Philipp Hauß – Alles, was der Fall ist – Akademietheater Markus Hering – Mein Kampf (Schlomo Herzl) – Burgtheater Claudius von Stolzmann – Die Dreigroschenoper (Macheath) – Kammerspiele der Josefstadt August Zirner – Heldenplatz (Robert Schuster) – Salzburger Landestheater
Beste Nebenrolle Mehmet Ateşçi – Bunbury (Miss Prism) – Akademietheater Edith Clever – Jedermann (Tod) – Salzburger Festspiele Sarah Viktoria Frick – Fräulein Julie (Kristin) – Akademietheater Julia Riedler – Das Leben ein Traum (Rosaura) – Burgtheater Martin Vischer – Das Konzert (Dr. Franz Jura) – Theater in der Josefstadt
Bester Nachwuchs weiblich Paula Nocker – Die Dreigroschenoper (Lucy) – Kammerspiele der Josefstadt Teresa Dopler – Das weiße Dorf (Autorin) – Theater Drachengasse Johanna Mahaffy – Stolz und Vorurteil* (*oder so) (verschiedene Rollen) – Koproduktion Burgtheater im Kasino und Max Reinhardt Seminar
Bester Nachwuchs männlich Gregor Schulz – Die Räuber (Franz von Moor) – Salzburger Landestheater Florian Fischer – Tragödienbastard (Regie) – Schauspielhaus Wien Marius Zernatto – Das große Shakespeare-Abenteuer (William Shakespeare) – Theater der Jugend, Renaissancetheater
Beste Off-Produktion Precarious Moves – Michael Turinsky – Koproduktion mit Tanzquartier Wien und HAU Hebbel am Ufer Berlin Lonely Ballads eins + zwei – Martin Gruber und Aktionstheater Ensemble – Koproduktion mit Spielboden Dornbirn und Kulturservice der Landeshauptstadt Bregenz im Rahmen des internationalen Festivals Bregenzer Frühling, Kooperation mit WERK X weiter leben – Inszenierung Sara Ostertag und Kathrin Herm, Koproduktion makemake produktionen und Theaterverein Odeon in Kooperation mit Theater Nestroyhof Hamakom und Milieu Kino
Bestes Stück – Autorenpreis Rand – Miroslava Svolikova – Schauspielhaus Wien
Corona-Spezialpreis Krasnojarsk: Eine Endzeitreise in 360°'' – Tom Feichtinger – Schauspielhaus Graz After the End and Before the Beginning, toxic dreams – Theatermuseum und Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien Black Box – Stefan Kaegi / Rimini Protokoll – Volkstheater Der Anfang, das Ende. – Franz-Xaver Mayr und Korbinian Schmidt – Theater Drachengasse werther.live'' – punktlive – Cosmea Spelleken
Lebenswerk Elfriede Jelinek
Publikumspreis Verena Altenberger Maria Bill, Chris Lohner, Ulli Maier, Sophie von Kessel, Jan Bülow, Lars Eidinger, Johannes Krisch, Franz Pätzold, Andreas Vitásek
Weblinks Nestroy-Preis
Einzelnachweise
#2021 Nestroy Kategorie:Preisverleihung in Wien Kategorie:Theater an der Wien