Wilhelm Finger (* 7. November 1905; † 11. Januar 1971Jahresbericht der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, 1971) war ein deutscher Politiker der CDU und von 1952 bis 1956 Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach. Finger war als Unternehmer in der Textilindustrie tätig.
Werdegang Finger promovierte 1934 in Erlangen über die handelsrechtliche Stellung des Minderkaufmanns.Zentralhandelsregisterbeilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger zugleich Zentralhandelsregister für das Deutsche Reich. Berlin, 1939, Freitag, der 24. März, Nr. 71, S. 3 aus Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger. Berlin, 1939, Freitag, der 24. März, abends., online digitalisiert als PDF von der Universität Mannheim unter: Seit ca. 1939 war er mit Leni Nießen verheiratet.
Beruflich wurde Finger 1939 geschäftsführender, persönlich haftender Gesellschafter der Firma Carl Nießen, einem Textilveredelungsunternehmen, in Mönchengladbach. Er war Vorsitzender des Unternehmerverbandes der niederrheinischen Textilindustrie und Vorstandsmitglied der Industrie- und Handelskammer Mönchengladbach. Außerdem war er Vorsitzender des Gesamtverbandes der deutschen Textilveredlungsindustrie und Präsident der Association Internationale de la Teinture Textile.Hans-Karl Rouette, Andrea Lindne: Textilbarone industrielle (R)Evolution in der Mönchengladbacher Textil- und Bekleidungsgeschichte, Laumann, 1996, Seite 231, ISBN 9783874662642
Im Anschluss an die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 1952 wurde Finger einstimmig zum Oberbürgermeister von Mönchen Gladbach gewählt.CDU-Oberbürgermeister in Nordrhein-Westfalen Seite 3, Union in Deutschland, Nr. 94, Bonn, den 26. November 1952; bei kas.de In seine Amtszeit fiel der Bezug des Joint Headquarters Rheindahlen und die Anlegung eines „Goldenen Buches“ der Stadt.
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