mini|Die Villa mit altem Baum im Vorgarten im Jahr 2009 als Sitz der Stiftung Ahlers Pro Arte
Die Villa in der Warmbüchenstraße 16 in Hannover ist ein in der frühen NachkriegszeitPeter Struck: Kestner & Co., in ders.: Hannover in 3 Tagen. Ein kurzweiliger Kulturführer, Hannover: Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 2008, ISBN 978-3-89993-659-9, S. 24; an Stelle eines beschädigten Vorgängerbaus wiedererrichtetes Gebäude,Heinz Lauenroth: Hannover. Porträt einer Stadt, völlig überarbeitete und mit neuen Bildern versehene Neuauflage, Hannover: Fackelträger Verlag, 1980, ISBN 3-7716-1425-2, S. 140 das 1948 von der Kestnergesellschaft als neuer Sitz bezogen wurde. Dort feierte der Kunstkreis seine Wiedereröffnung im selben Jahr mit einer Ausstellung von Werken des Malers Emil Nolde, die während der Zeit des Nationalsozialismus als entartete Kunst diffamiert worden waren.Gert Kähler, Ute Maasberg (Red.): Wohnen im Kunsthaus: Umbau Kestner Gesellschaft, Hannover. Architekten: Atelier Kempf, in dies.: Architektur in Niedersachsen 2005, hrsg. von der Architektenkammer Niedersachsen, 1. Auflage, Hamburg: Junius-Verlag, 2005, ISBN 978-3-88506-559-3 und ISBN 3-88506-559-2, S. 52–57
Geschichte Ende des 19. Jahrhunderts ging die Immobilie, seinerzeit noch unter der Hausnummer 8,Adressbuch. Stadt und Geschäfts-Handbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover, der Stadt Linden sowie der Ortschaften Döhren-Waldhausen, und Ricklingen. 1900, Abteilung I, Teil 2: Straßen- und Häuserverzeichnis in alphabetischer Ordnung der Straßennamen mit Angabe der Haus-Eigenthümer und Bewohner, S. 509; Digitalisat der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek über die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Todesjahr des ehemaligen Reichstagsabgeordneten und hannoverschen Worthalters,Klaus Mlynek: Brüel, Ludwig August, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 74 Geheimen Regierungsrats Ludwig Brüel durch Eintragung in das Grundbuch am 9. Mai 1896 an dessen Tochter Marie Brüel über, die das Haus anschließend auch selbst bewohnte.
Bis 1997 war „das historisch bedeutende Gebäude“ mit seiner bewegten Kulturgeschichte Sitz der Kestnergesellschaft und von 2006 bis Herbst 2016 Sitz der Stiftung Ahlers Pro Arte.o. V.: Stiftung Ahlers Pro Arte über den Reiter über uns auf der Seite ahlers-proarte.com [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 6. Oktober 2021
Literatur Gert Kähler, Ute Maasberg (Red.): Wohnen im Kunsthaus: Umbau Kestner Gesellschaft, Hannover. Architekten: Atelier Kempf, in dies.: Architektur in Niedersachsen 2005, hrsg. von der Architektenkammer Niedersachsen, 1. Auflage, Hamburg: Junius-Verlag, 2005, ISBN 978-3-88506-559-3 und ISBN 3-88506-559-2, S. 52–57 Christian Torner (Verf., Red.): 25 Jahre Pro Arte, hrsg. von der Stiftung Ahlers Pro Arte gGmbH, Herford: Stiftung Ahlers Pro Arte, 2021, v. a. S. 24, 25
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Villa in Hannover Kategorie:Erbaut 1948 Kategorie:Mitte (Hannover) Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Hannover Kategorie:Ausstellungsbau