Christian Achenbach (* 6. November 1978 in Siegen) ist ein deutscher Künstler.
Leben Christian Achenbach studierte von 2001 bis 2007 an der Hochschule der Künste Berlin. Er studierte zunächst bei Burkhardt Held, wechselte dann zu Daniel Richter und machte schließlich bei Anselm Reyle seinen Abschluss als Meisterschüler.
2008/2009 war er Artist in Residence der Statens Vaerksteder for Kunst og Design in Kopenhagen, Dänemark und 2016 Artist in Residence von „WhiteSpace/BlackBox“ in Neuchatel, Schweiz.
Christian Achenbach ist mit Jonas Burgert, Zhivago Duncan, Andreas Golder, John Isaacs, David Nicholson und Andreas Mühe Begründer der Künstlergruppe „Artistweekend“ und einer der Initiatoren der Ausstellungsreihe „NGORONGORO“., abgerufen am 22. September 2021
Christian Achenbach wohnt und arbeitet in Berlin.Homepage Christian Achenbach, abgerufen am 22. September 2021
Werk Christian Achenbach ist ein Bildhauer und Maler. Mit seinen künstlerischen Wurzeln in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts komponiert Achenbach seine eigene ästhetische Sinfonie der bekannten Ismen in einer frischen postmodernen Perspektive. Achenbachs kreativer Prozess erinnert an die Welt der musikalischen Komposition, in der die Vielfalt der gewaltsam aufeinanderprallenden Farben und Formen die Verschiebung der Tonalität betont und dadurch eine Materialität des Klangs hervorruft.
Achenbach verbindet seine Liebe zur Musik mit der von Kandinsky, der einmal behauptete, er sehe Farben, wenn er Töne höre. Man kann argumentieren, dass die Kompositionen und malerischen Rhythmen beider Künstler den jeweiligen „Klängen“ einen bildnerischen Raum geben. Betrachtet man Achenbachs kunsthistorische Zitate genauer, so zeigt sich eine intelligente Auseinandersetzung mit der Moderne, genauer gesagt mit der Postmoderne.
Jedes Kunstwerk präsentiert die kindliche Freude und Freiheit von Achenbachs Arbeit mit einem immanenten Verweis auf die Geschichte der modernen Kunst. Die Moderne, der Dadaismus und der Kubismus sind unübersehbar in jedem Werk präsent, in dem kein zentrales Motiv zu finden ist, sondern geometrische Formen und Symbole sich rhizomatisch ineinander verschlingen. Ähnlich wie in der Musik, die Achenbach inspiriert, sind die klaren Konturen unscharf, die Farbpalette explosiv.Gallerie Sexauer - Bildanalyse Christian Achenbach, abgerufen am 22. September 2021, abgerufen am 22. September 2021
Arbeiten von Christian Achenbach sind in renommierten Sammlungen in Deutschland, der Schweiz, Dänemark, Holland, Italien, Großbritannien, den USA und Indien sowie in China und Abu Dhabi vertreten. Dazu gehören auch öffentliche Sammlungen wie das Arken Museum in Ishoj, Dänemark der das Arvind Museum in Ahmedabad, Indien. Homepage Gallery Isa, Mumbai, - Christian Achenbach-, abgerufen am 22. September 2021
Einzelausstellungen (Auswahl)
2007: ...wenn das Licht angeht, Wendt & Friedmann Galerie, Berlin, Deutschland 2008: Zorlac, Wendt & Friedmann Galerie, Berlin, Deutschland 2008: Ghostwriter, LARMgalleri, Kopenhagen, Dänemark 2009: Lost and Found, LARMgalleri, Kopenhagen, Dänemark 2010: Le Peintre et son modéle, with Stefan Hirsig, Wendt & Friedmann Galerie, Berlin, Deutschland 2011: Opera – Paintings from Berlin, exhibition with Jonas Burgert, Galleria Mazzoli, Modena, Italien 2012: Bahomas, Städtisches Museum Engen, Deutschland 2012: Christian Achenbach, LARMgalleri, Kopenhagen, Dänemark 2012: Rien du Chien, Laden fuer Nichts, Leipzig, Deutschland 2013: Melatonin, Vendsyssel Kunstmuseum, Hjørring, Dänemark 2013: Melatonin, Kastrupgaard Samlingen, Kopenhagen, Dänemark 2014: Acupalco, Sexauer (Galerie), Berlin, DeutschlandChristian Achenbach in: Sexauer Gallerie, abgerufen am 22. September 2021 2015: Shadows, LARMgalleri, Kopenhagen, Dänemark Lodown Magazine - Christian Achenbach, abgerufen am 22. September 2021 2015: Deus ex machina, Kunstraum Düsseldorf, DeutschlandDeus ex machina, Kunstraum Düsseldorf, abgerufen am 22. September 2021 2016: Salon, WhiteSpaceBlackBox, Neuchâtel, Schweiz, abgerufen am 22. September 2021 2017: Unique, Galleria Poggiali, Pietrasanta, ItalienHomepage Galleria Poggiali - Christian Achenbach, abgerufen am 22. September 2021 2017: Le Solan, Galerie Marc de Puechredon, Basel, Schweiz 2018: Kaleidoscope, Hans Alf Gallery, Kopenhagen, Dänemark in: hansalf.com, abgerufen am 22. September 2021 2020: Isotopes, Hans Alf Gallery, Kopenhagen, Dänemark,Journal Art GuideChristian Achenbach in: kunsten.no, abgerufen am 22. September 2021 2021: NGORONGORO III, Artist Weekend Berlin, Deutschland 2022: Objects & Scapes, Galerie Isa, Mumbai, Indien 2023: Terra Incognita, Galerie Mazzoli, Berlin, Deutschland 2023: Christian Achenbach, Blue Knowledge Collection, Amsterdam, Niederlande 2024: Mondo Reverso, Rosenblut Friedmann Gallery, Madrid, Spanien 2024: Phenometry, König Galerie St. Agnes Berlin, Deutschland 2025: Diotima, Hans Alf Gallery, Kopenhagen, Dänemark 2025: Paricutín, König Galerie Mexiko-Stadt, Mexiko 2025: Amorphidian, Galerie Isa, Mumbai, Indien
Publikationen 2008 Christian Achenbach, Wendt & Friedmann Galerie, 40 Seiten, ISBN 978-3-940351 01 2 2010 Opera, Galleria Mazzoli, 40 Seiten, broschiert 2012 Bahomas, Städtisches Museum Engen & Galerie, 88 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-938816-10-3 2013 Melatonin, Kastrupgaardsamlingen Vendsyssel Kunstmuseum, 104 Seiten, gebunden, ISBN 978-87- 90475-11-6 2014 Acupalco, Sexauer Galerie, 64 Seiten, gebunden 2015 Deus ex Machina, Kunstraum Düsseldorf, 32 Seiten, broschiert 2016 Christian Achenbach, WhiteSpaceBlackBox, 32 Seiten, gebunden 2018 Kaleidoscope, Hans Alf Gallery, 64 Seiten, broschiert 2023 Terra Incognita, Galerie Mazzoli, 80 Seiten broschiert
Einzelnachweise
Kategorie:Bildender Künstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1978 Kategorie:Mann