mini|Alexander Wassiljewitsch Loganowski (O. F. T. Möller, etwa 1835) Alexander Wassiljewitsch Loganowski (; * in Moskau; † ebenda) war ein russischer Bildhauer und Hochschullehrer.Russisches Museum: ЛОГАНОВСКИЙ Александр Васильевич (abgerufen am 22. September 2021).Russische Akademie der Künste: ЛОГАНОВСКИЙ Александр Васильевич (abgerufen am 22. September 2021).

Leben Loganowski studierte ab 1821 in St. Petersburg an der Kaiserlichen Akademie der Künste bei Wassili Demut-Malinowski. Nach dem Erhalt der kleinen Silbermedaille (1830) und der großen Silbermedaille (1831) erhielt er 1832 die große Silbermedaille für das Basrelief-Programm des Jupiter und Merkur bei Philemon und Baucis. 1833 erstellte Loganowski zum Abschluss des Studiums ein Reliefprogramm mit Hektor, der Paris das Bleiben bei Helena statt des Kampfes gegen die Griechen vor Troja vorwirft, für das er die kleine Goldmedaille und die Ernennung zum Klassischen Künstler erhielt.

Auf der regelmäßigen Akademie-Ausstellung stellten Loganowski und Nikolai Pimenow 1836 ihre Statuen eines Pricker- bzw. Astragaloi-spielenden Jungen aus, die mit der großen Goldmedaille der Akademie ausgezeichnet und von Alexander Puschkin gelobt wurden.

Mit der großen Goldmedaille war ein staatliches Auslandsreisestipendium verbunden. 1837–1845 arbeitete Loganowski in dem russischen Atelier in Rom. Er schuf die Marmor-Statue des Abaddon (1842)Абадонна (abgerufen am 22. September 2021). und die Gips-Gruppe mit einem jungen Kiewer, wofür er 1844 zum Akademiker ernannt wurde.

Nach der Rückkehr nach St. Petersburg schuf Loganowski zwei Basreliefs für die Isaakskathedrale: Verkündigung an die Hirten und Kindermord in Bethlehem.

mini|Loganowskis Grabstein In Moskau schuf Loganowski zusammen mit den Bildhauern Peter Clodt von Jürgensburg, Nikolai Ramasanow u. a. für die Christ-Erlöser-Kathedrale große Hautreliefs und Figuren von Heiligen und Engeln (1847–1849). Seit dem Abriss der Kathedrale 1931 befinden sich Fragmente der Reliefs im Donskoi-Kloster. Besitzer ist das Moskauer Schtschussew-Architektur-Museum.

1854 wurde Loganowski zum Professor der Akademie der Künste ernannt.

Loganowski starb in Moskau am 30. November 1855 und wurde auf dem Wagankowoer Friedhof begraben.

Ehrungen Russischer Orden der Heiligen Anna III. Klasse (1831)

Werke (Auswahl)

Einzelnachweise

Kategorie:Bildhauer (Russland) Kategorie:Hochschullehrer (Petersburger Kunstakademie) Kategorie:Träger des Ordens der Heiligen Anna Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1810 Kategorie:Gestorben 1855 Kategorie:Mann