mini|Ein Karabela aus dem 17. Jahrhundert

Ein Karabela ist ein Säbel mit einem als Vogelkopf stilisierten Griff und einer offenen Parierstange. Er war in Polen-Litauen vor allem im 17. bis 18. Jahrhundert populär. Erste Belege gibt es aus dem 15. Jahrhundert. Viele Exemplare wurden mit reichen Griffverzierungen ausgestattet, was sich teils negativ auf die Verwendung im Kampf auswirkte.Wojciech Zabłocki: Cięcia prawdziwą szablą, S. 12, ISBN 8321726011.

Zur Herkunft des Namens gibt es verschiedene Theorien. Zum einen könnte der Name eine Kombination des türkischen „kara“ () und des arabischen „bela“ () sein. Karabela würde also „schwarzer Fluch“ oder „schwarzes Unglück“ heißen. Aus dem Italienischen könnte man den Namen von den Worten „cara“ () und „bella“ () ableiten. Auch die irakische Stadt Kerbela (Karbala) könnte Namensgeber sein.Kwaśniewicz W.: 1000 słów o broni białej i uzbrojeniu ochronnym, Warszawa: MON, 1981, ISBN 83-11-06559-4.Zygmunt Gloger: Księga rzeczy polskich, S. 148, 1896.

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Einzelnachweise

Kategorie:Säbel Kategorie:Polnische Militärgeschichte