mini|Bootshaus und Pavillon, 2019 Der Chinesische Pavillon in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern), Useriner Straße am Zierker See nahe der Weißen Brücke, wurde im 19. Jahrhundert als Wäschespülhaus gebaut. Heute dient er als Sommercafé.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.Liste der Baudenkmale in Neustrelitz

Geschichte mini|hochkant|Bootshaus und Wäschespülhaus, 2009 Die Residenzstadt Neustrelitz mit 20.151 Einwohnern (2020) wurde erstmals 1732 erwähnt.

Der achteckige Pavillon mit den zwei pagodenartigen Aufbauten, in polychromer Farbigkeit, wurde 1821 nach Plänen von Friedrich Wilhelm Buttel als großherzogliches Wäschespülhaus gebaut.Otto Wagner (Hrsg.): Fremdenführer von Neustrelitz und Umgebung. Neustrelitz 1926, S. 35. Im Stile der im 18. und 19. Jahrhundert in Europa verbreiteten Mode der Chinoiserie sind noch die beiden chinesischen Pavillons auf dem Doberaner Kamp in Mecklenburg-Vorpommern erhalten.

Früher stand der Pavillon noch im Zierker See, dessen Wasserspiegel sich durch Baumaßnahmen (Torfflößerkanal um 1790, Ausbau zum Kammerkanal 1840/43) um 1,60 Meter absenkte. Der Innenraum war von einem umlaufenden Holzsteg umgeben, auf dem die Mägde knieten, um die Wäsche im Seewasser zu spülen.

1997 wurde das Holzgebäude saniert und ein Fußboden eingezogen. Es wurde 2017 zu einem Café umgebaut.Der Pavillon am Zierker See ist wieder schick. In: Nordkurier vom 26. Juni 2017

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Einzelnachweise, Hinweise

Kategorie:Baudenkmal in Neustrelitz Kategorie:Friedrich Wilhelm Buttel Neustrelitz Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Neustrelitz Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren Kategorie:Chinoiserie