Diosso ist eine Stadt in der Republik Kongo etwa 25 Kilometer nördlich von Pointe-Noire im Departement Kouilou am National Highway 5.Anthony Ham: Lonely Planet Africa. Lonely Planet 2010, ISBN 978-1-74104-988-6, S. 571; . Früher befand sich dort die Hauptstadt des Königreich Loango mit dem Königspalast. Heute befindet sich dort noch das Mausoleum der Herrscher.Adam Jones: German Sources for West African History, 1599–1669. Steiner 1983, ISBN 978-3-515-03728-0, S. 49; books.google.com Es gab auch eine aktive katholische Mission.Phyllis Martin: Catholic Women of Congo-Brazzaville: Mothers and Sisters in Troubled Times. Indiana University Press 2009, ISBN 978-0-253-22055-4, S. 31; books.google.com

Geographie Diosso liegt etwa 2 Kilometer östlich der Küste auf einer Anhöhe, die ungefähr ansteigt. Die steile Abbruchkante zeigt durch Erosion zahlreiche Badlands. Das bekannteste Gebiet mit diesen Merkmalen ist die Diosso Gorge. Die Stadt selbst liegt an einer Kreuzung des National Highway 5. Von dort zweigen Straßen nach Südwesten zur Küste sowie nach Osten ins Landesinnere ab. Am Südostrand der Siedlung liegt das Gebiet von Mâ-Loango mit dem Golfplatz.Diosso. GeoNames.org; abgerufen am 24. September 2021.

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Sehenswürdigkeiten

Diosso Gorge mini|Diosso Gorge, 1983 mini|Les gorges de Diosso Erosion hat die Diosso Gorge geformt, welche auch als „Grand Canyon of the Congo“, oder „Diosso Amphitheater“ bezeichnet wird.Richard L.Scheffel, Susan J. Wernet (Hrsg.): Natural Wonders of the World. Reader’s Digest Association, 1980, ISBN 0-89577-087-3, S. 125. Gorges de Diosso. GeoNames.org; abgerufen am 24. September 2021. Durch den Regenwald der Schlucht ziehen sich FelstürmeThe Travel Book: A Journey Through Every Country in the World. Lonely Planet, 2010, ISBN 978-1-74179-211-9, S. 95; books.google.com und rote Felsklippen, die bis zu Höhe erreichen können.Guide to Places of the World. Reader’s Digest Association, April 1987; books.google.com The New York Times beschrieb die Diosso Gorge als „atemberaubende Schlucht mit überhängenden, pinkfarbenen Klippen, die dekoriert sind mit dem grünen Zentralafrikanischen Dschungel“ („a stunning gorge of plunging, pink cliffs draped with green Central African jungle“).Anil Agarwal, Sunita Narain: Towards a Green World: Should Global Environmental Management be Built on Legal Conventions or Human Rights? Centre for Science and Environment, New Delhi (India) 1992, S. 16; books.google.com Es gibt jedoch Berichte, dass Gamissamy Issanga, der Umweltdirektor im Research Ministry der Republik Kongo die Entsorgung von 1 Mio. Tonnen Öl, Säuren und Lösungsmitteln in der Schlucht erlaubt haben soll.New Scientist. Reed Business Information, 23. Juni 1988, S. 31; books.google.com Nach der Legende lebt der weibliche Geist Mboma in der Schlucht, der die Gestalt einer Schlange annimmt.Phyllis Martin: Catholic Women of Congo-Brazzaville. 2009, S. 37; books.google.com

Tchimpounga Chimpanzee Rehabilitation Center Das Tchimpounga Chimpanzee Rehabilitation Center (Tchimpounga Chimpanzee Sanctuary) wurde 1992 gegründet, um verwaiste Schimpansen aufzuziehen. Pan Africa Sanctuary Alliance. Das Zentrum wurde von dem Mineralölunternehmen Conoco für das Jane-Goodall-Institut (JGI) gebaut, Tchimpounga ist wahrscheinlich die größte Schimpansen-Station auf dem afrikanischen Kontinent. Dort werden ca. 125 Schimpansen aufgepäppelt.

Mâ-Loango Regional Museum mini|Ma-Loango Regional Museum mini|Ma-Loango Regional Museum, Ausstellungsraum Das ethnographische und historische Museum des Königreich Loango wurde 1982 gegründet. Es befindet sich in den Räumen des Mâ-Loango Regional Museums in Diosso. Das Museum ist eine Institution und hat das Ziel die lokale Tradition zu erhalten.Pascal Makambila: Community Responsibility and Involvement in Emergency Preparedness and Response: the Case of Congo-Brazzaville. chin.gc.ca,2011; docs.google.com Es befindet sich in einem Palast, der Ma Moe Loango Poaty III. gehörte, König von 1931 bis 1975. Das Museumsgebäude ist 20 m lang und 11 m breit und verfügt über Räume, Hallen, Schlafzimmer und das Badezimmer des Königs.Quentin Loubouer: Le Musée régional Mâ Loango de Diosso revalorise et préserve l’héritage culturel du Congo. congopage.com, 16. Juni 2004.

Es gibt mehr als 300 Ausstellungsstücke und Dokumente sowie ein Dutzend verschiedene Sammlungen, in denen sich historische Ereignisse und die Entwicklung der kongolesischen Gesellschaft spiegeln. Neben kunsthandwerklich bedeutsamen Gegenständen werden auch Alltagsgegenstände ausgestellt, die für die Forschung zu alten kongolesischen Völkern bedeutsam sind. Unter anderem werden traditionelle Arbeitsgeräte gezeigt: Hacken, Äxte, Messer, Holzbälge, Kürbisse und Dechsel. Außerdem Schmuck, traditionelle Kleidung, Kopfschmuck und das Tchikumbi Costume; Haushaltsgegenstände wie Matten, Stroh- und Küchenutensilien; Waffen und Fallen: Speere, Messer, Bogen, hölzerne Jagdglocken (hunting wooden bells), Jagdfallen und Netze; religiöse Gegenstände: Steinstatuetten, Punu-Masken, Kidumu-Masken sowie Kebe Kebe und Mboumba- Figuren; Musikinstrumente: Yombe und Dondo.

Sport Der Golf Club bietet Ausblick auf die Küste.Sean Rorison: Bradt Congo: Democratic Republic. Bradt Travel Guides, 2008, ISBN 978-1-84162-233-0; books.google.comsites.google.com/site/diossogolfclub Archivlink.

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Einzelnachweise

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