Karl Richard Oesterhelt (* 3. Juli 1879 in Walddorf, Landkreis Glatz, Provinz Schlesien; † Februar 1946 in Mühlberg/Elbe) war ein deutscher Verwaltungsjurist.Staatsarchiv Sachsen
Leben Oesterhelt studierte an der Universität Leipzig Rechtswissenschaft. 1901 wurde er im Corps Saxonia Leipzig recipiert.Kösener Corpslisten 1960, 30/687 1907 wurde er in Leipzig zum Dr. iur. promoviert.Dissertation: Das Zurückbehaltungsrecht nach dem Bürgerlichen Gesetzbuche. 1925–1934 war er Amtshauptmann der Amtshauptmannschaft Flöha. Ab 20. November 1934 war er knapp drei Jahre Amtshauptmann der Amtshauptmannschaft Oschatz.Landkreis Oschatz (territorial.de) Am 16. August 1937 wurde er zum Kreishauptmann der Kreishauptmannschaft Zwickau ernannt. Nach der Umbenennung der Gebietskörperschaften in Sachsen zum 1. Januar 1939 war Oesterhelt Regierungspräsident im Regierungsbezirk Zwickau. Im November 1944 trat er in den Ruhestand.Regierungsbezirk Zwickau (territorial.de) Er starb mit 67 Jahren im Speziallager Nr. 1 Mühlberg.
Oesterhelt II (rec. 1919), vermutlich sein Sohn, starb am 30. März 1968.
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Amtshauptmann (Sachsen) Kategorie:Kreishauptmann (Sachsen) Kategorie:Regierungspräsident (Sachsen) Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert) Kategorie:Speziallagerhäftling Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1879 Kategorie:Gestorben 1946 Kategorie:Mann