Der Zechenhübel ist der Name eines hohen Berges in Breitenbrunn im sächsischen Erzgebirgskreis.
Geologie Der Zechenhübel liegt in der Kontaktzone des Eibenstocker Granitmassivs im westlichen Erzgebirge. Am Zechenhübel gab es sowohl einen FlößsteinbruchCarl Friedrich Naumann: Geognostische Beschreibung des Königreiches Sachsen, 1845, S. 233., als auch ein GrünsteinlagerCarl Friedrich Naumann: Erlauterungen zu der geognostischen Charte der Köningreiches Sachsens, 1836, S. 224.. Bekannt war der Zechenhübel u. a. auch als Fundstätte von schöner Zinkblende.Bernhard von Cotta: Die Erzlagerstätten Europa’s, 1861, S. 38.
Name Der Name des Berges ist auf die dort vorhandenen bergmännischen Anlagen zurückzuführen. Eine der bedeutendsten Zechen war dort das heutige Besucherbergwerk St. Christoph, das 1558 erstmals als Grube erwähnt wurde.
Geschichte Südöstlich des Zechenhübels verlief die mit kursächsischen Postmeilensäulen markierte Johanngeorgenstadt-Dresdener Straße.Albert Schiffner: Beschreibung von Sachsen und der Ernestinischen, Reußischen und Schwarzburgischen Lande, Stuttgart 1845, S. 299. Der Hirschsteig führte, aus dem Schwarzwassertal kommend über den Zechenhübel durch das Zechenholz zur Grube St. Christoph.Meilenblätter von Sachsen.
Einzelnachweise
Kategorie:Berg im Erzgebirge Kategorie:Geographie (Breitenbrunn/Erzgeb.) Kategorie:Berg in Sachsen Kategorie:Berg in Europa Kategorie:Berg unter 1000 Meter