mini|Andrei Petrowitsch Aplaksin Andrei Petrowitsch Aplaksin (; * in St. Petersburg; † 21. Dezember 1931 in Leningrad) war ein russisch-sowjetischer Bauingenieur, Architekt, Restaurator und Hochschullehrer.Чепель Александр Иванович: «Жить – это… делать доброе»: судьба архитектора Андрея Петровича Аплаксина (abgerufen am 13. September 2021).
Leben Aplaksin studierte 1898–1904 in St. Petersburg am Institut für Zivilingenieure. Es folgte das zweijährige Studium an der Pawlowskoje-Militärschule, die er 1906 als Podporutschik der Reserve verließ.
Aplaksin war mit dem Metropoliten Antoni (Walkowski) von St. Petersburg verwandt und hatte 1903 dessen Nichte geheiratet. 1906 wurde Aplaksin Eparchie-Architekt der Eparchie St. Petersburg. Er restaurierte in St. Petersburg die Simson-Kathedrale (Bolschoi Sampsonijewski Prospekt 41A), die Kasaner Kathedrale und in Kingissepp die Katharinenkathedrale. Am Bolschoi Sampsonijewski Prospekt 53 baute er 1907–1909 für das Kaschiner Sretendski-Kloster ein Gästehaus mit der Anna-von-Kaschin-Kirche. Weitere kirchliche Gästehäuser folgten. Zusammen mit Nikolai Lansere baute er 1909 die Kapelle der Simson-Kathedrale.
1914 zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde Aplaksin zum Militärdienst einberufen. Er arbeitete in Moskau im Eisenbahn- und Militärbauwesen auch nach der Oktoberrevolution bis 1928.
1928 kehrte Aplaksin nach Leningrad zurück und lehrte am Institut für wissenschaftliche Pädagogik. Daneben wurde er im August 1930 Chefingenieur der Holzexport-Aktiengesellschaft Eksportles.
Aplaksin starb in Leningrad am 21. Dezember 1931 und wurde auf dem Smolensker Friedhof begraben.
Werke (Auswahl)
Weblinks
Katalog der Russischen Nationalbibliothek: Аплаксин, Андрей Петрович
Einzelnachweise
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