mini|hochkant=1.5|Das heutige „Jugendzentrum Feuerwache“ diente ab 1902 als Unterstand für den ersten automobilen Feuerlöschzug der Welt

mini|hochkant=1.5|In der Remise der Feuerwache II '„Am Kleinenfelde 11“' posierten 1902 die Mannschaften der „Berufs-Feuerwehr Hannover“; Foto vom Feuerwehrmuseum Hannover

Unter der Adresse Am Kleinen Felde 28 in der Nordstadt von Hannover findet sich die Ende des 19. Jahrhunderts errichtete ehemaligeGerd Weiß: Der Bereich um die Lutherkirche, in: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 1, Bd. 10.1, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt - Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig/Wiesbaden 1983, ISBN 3-528-06203-7, S. 106–108; sowie Nordstadt im Addendum zu Band 10.2, Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege) / Stand: 1. Juli 1985 / Stadt Hannover, S. 6f. Feuerwache II.Feuerwache II, Am Kleinenfelde 11, in: Verwaltungsbericht des Magistrats der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover, Hannover: Druck von August Eberlein & Co., 1908, S. 305f. In dem Ende des 19. Jahrhunderts errichteten denkmalgeschützten Gebäude wurde der erste automobile Feuerlöschzug der Welt in Betrieb genommen.Helmut Plath (Bearb.): Der erste automobile Feuerlöschzug, in ders.: Hannover im Wandel der Zeiten ( = Führer des Niedersächsischen Heimatmuseums der Hauptstadt Hannover, Bd. 6), Katalog zur stadtgeschichtlichen Ausstellung, 2. Auflage, Hannover: Niedersächsisches Heimatmuseum, 1958, S. 70

Geschichte und Beschreibung mini|In der Hofzufahrt: 1899 datierter Kanaldeckel der Lindener Eisen- & Stahlwerke

Ähnlich wie die benachbarte und etwas ältere ehemalige Bürgerschule 9/12 südlich der Realschule III lieferte der hannoversche Stadtbau-Inspektor Otto Ruprecht die Pläne für die auf städtischem Grundbesitz von 1897 bis 1900 errichtete Feuerwache II, damals unter der Anschrift „Am Kleinenfelde 11“.

Das Hauptgebäude, ein zweigeschossiger Putzbau, dessen Dachausbauten in Fachwerk-Bauweise gestaltet und mit renaissancistischen Stilelementen verziert wurden, wurde im Erdgeschoss mit einem großen Remisenraum als Unterstand für den automobilen Löschzug gestaltet.

Der noch zur Kaiserzeit 1908 unter Stadtdirektor Heinrich TrammKlaus Mlynek: Tramm, (2) Heinrich, in: Stadtlexikon Hannover, S. 626f. verfasste Verwaltungsbericht des Magistrats der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover beschrieb die Nutzung der beiden Gebäude wie folgt: .

Heute wird die Immobilie vom Jugendzentrum Feuerwache genutzt.o. V.: Jugendzentrum Feuerwache auf der Seite hannover.de [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 11. September 2021

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Hannover-Nord

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Feuerwehr Hannover Kategorie:Feuerwehrhaus in Deutschland Kategorie:Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Hannover Kategorie:Baudenkmal in Hannover Kategorie:Nordstadt (Hannover) Kategorie:Organisation (Hannover) Kategorie:Ehemaliges Feuerwehrhaus