Henry Augustus Shute (* 17. November 1856 in Exeter (New Hampshire); † 25. Januar 1943 ebenda) war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt, Richter, Landwirt und Jugendbuchautor.

Leben Henry Augustus Shute, der Sohn von George Smith Shute (1827–1912) und dessen Gattin Joanna Shute, geborene Simpkins (1825–1895), hatte acht GeschwisterGeschwister: Celia Eliza Shute (1854–1935), Cornelia Frances Shute Byington (1855–1945), Georgia W. Shute (1859–1958), Willie Shute (1861–1864), Annie Page Shute Johnson (1863–1934), Frank French Shute (1865–1944), Robert Shute (1866–1866) und Edward Ashton Shute (1868–1956). Henry Shute absolvierte 1875 die Phillips Exeter Academy und 1879 die Harvard University. Den Rest seines Lebens wirkte er in seinem Geburtsort als Rechtsanwalt und Richter am Amtsgericht. Nebenbei verfasste Shute etliche lustige Jugendbücher, die ihm den Beinamen Mark Twain von Neuengland einbrachten. Bereits sein Frühwerk, das Buch The real diary of a real boy (1902), hatte ihn in den Vereinigten Staaten als Humoristen bekanntgemacht. Schon in den 1890er Jahren hatte er kleine Schreibversuche gestartet. Diese wöchentliche Veröffentlichung von Kurzgeschichten im Exeter News-LetterExeter News-Letter setzte Shute 1925 bis 1928 in der Saturday Evening Post und auch in Boys' Life, dem monatlich erscheinenden Magazin der Boy Scouts of America, fort.

Henry Shute heiratete 1885 Amelia F. Weeks (1861–1895). Das Paar bekam zwei KinderKinder: Richard Everett Shute (1887–1957) und Nathalie Shute (1894–1983). Der Sohn Richard wurde ebenfalls Anwalt und praktizierte gemeinsam mit dem Vater in einer Kanzlei in Exeter. Henry Shute heiratete nach dem Tod seiner Frau Ella R. Kent (1860–1941).

Die letzte Ruhe fand Henry Shute auf dem Friedhof in Exeter.

mini|hochkant=1.5|Frederic Rodrigo Gruger: Frontispiz zu Real boys. New York 1905 Werke (Auswahl) Jugendbücher The real diary of a real boy. Boston 1902 Sequil. Boston 1904 Real boys. New York 1905 Letters to Beany. Boston 1905 A few neighbors. New York 1906 The country band. Boston 1909 Plupy, the real boy. Toronto 1910 The misadventures of three good boys. Boston 1914 The youth Plupy. Boston 1917 Brite and fair. New York 1920 Plupy and old J. Albert. Philadelphia 1924

Bücher zur Landwirtschaft Farming it. New York 1909 The real diary of the worst farmer. Boston 1920

Autobiographisches zum Beruf des Richters A country lawyer. Toronto 1911

Prosastil Amerikanischer Realismus: Anfangs orientiert sich Shute an Thomas Bailey Aldrich und Mark Twain.

Lokalkolorit: Alle Texte über „böse Jungs“, die Shute über 25 Jahre hinweg in Zeitschriften und Büchern publiziert, sind in seiner Heimatstadt Exeter angesiedeltManchmal verbirgt sich Exeter hinter Elmtown.. In seinen Jugendbüchern favorisiert Shute den an der gesprochenen Umgangssprache angelehnten Prosastil und geht gegebenenfalls noch einen Schritt weiter: Sein jugendlicher Ich-Erzähler darf Schreib- und Stilfehler in das Textgemenge einstreuen.

Literatur Henry Shute bei SNAC Henry Shute in der University of New Hampshire J. Dennis Robinson anno 2007: Henry Shute Was Juvenile Delinquent Judge bei SeacoastNH Henry Shute bei Prabook

Weblinks

Henry Shute bei HathiTrust Henry Shute im Internet Archive Henry Shute auf The Online Books Page Henry Shute bei Goodreads

Anmerkungen

Kategorie:Rechtsanwalt (Vereinigte Staaten) Kategorie:Richter (Vereinigte Staaten) Kategorie:Landwirt (Vereinigte Staaten) Kategorie:Autor Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Absolvent der Harvard University Kategorie:Geboren 1856 Kategorie:Gestorben 1943 Kategorie:Mann