Hanns Maria Braun (geboren 16. Juni 1910 in Niederlahnstein; gestorben 23. Oktober 1979 in München) war ein deutscher Schriftsteller und Journalist.

Leben Hanns Maria Braun studierte an den Universitäten Köln und Frankfurt am Main und wurde promoviert. Er arbeitete als Lektor beim Heitz Verlag. Braun veröffentlichte mehrere Lyrikbände. 1933 war er Herausgeber der kurzlebigen Zeitschrift Kulturpolitische RundschauKulturpolitische Rundschau : Organ des Kulturpolitischen Bundes, Berlin 1933, Jan.-Febr., .

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde Braun Schriftleiter beim Völkischen Beobachter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte er in München an Filmproduktionen und Fernsehfilmen mit. Er schrieb auch unter dem Pseudonym Johann Gottlieb Dietrich.

Werke (Auswahl) Das Fest des Jahres : 12 Sonette. Leipzig : Heitz, 1933 Der jungen Tage Licht und Lider : Gedichte. Leipzig : Heitz, 1933 (Hrsg.): Gedichte : Eine Anthologie junger Lyrik. Leipzig : Heitz, 1933 Kokotte besucht ihre Kleinstadt-Verwandten : Erzählung. Berlin : Kulturpolitischer Verlag, 1933 Hanns Maria Braun, Peter Berg: Zwei Wege : Gedichte. Berlin : Kulturpolitischer Verlag, 1933 Gesang der anderen Tage : Gedichte. Leipzig : Hartung, 1936 Lieder im Krieg. 1944 Am Anfang war das Wort : 7 Sonette. Dülmen : Laumann, 1963

Literatur Braun, Hanns Maria, in: Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt am Main : S. Fischer, 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 74 Braun, Hanns Maria, in: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Biographisch-bibliographisches Handbuch. München : Saur, Band 3, 2001, S. 631

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