Die NSU Gebirgskarette ist ein Prototyp der NSU Motorenwerke aus dem Jahr 1960 als Entwurf eines Zug- und Transportfahrzeugs für die Gebirgstruppe der Bundeswehr.
Entwicklung Mit Aufstellung der Gebirgstruppe in der Bundeswehr wurde schnell der Bedarf dieser Truppengattung erkannt, gerade in schwierigem Gelände durch besonders angepasste Transportfahrzeuge unterstützt zu werden. Auf Basis des NSU-Kettenkraftrades Sd.Kfz. 2 der Wehrmacht entwickelte und baute NSU drei Prototypen der Gebirgskarette.
Mit einem stufenlos hydrostatischen Überlagerungslenkgetriebe und Hydrofederelementen ist das Konstruktionskonzept sehr aufwendig.
Die Erprobung ergab, dass das Fahrzeug jedoch infolge der schmalen Ketten und des dadurch gegebenen hohen Bodendrucks gerade auf Schneeflächen nicht geeignet war. Zu einer Einführung der Gebirgskarette kam es daher nicht. Auch weitere Erprobungen bereits eingeführter ausländischer Modelle verliefen erfolglos.
Die Truppe erhielt ab 1975 den PB 25.170 D PistenBully von Kässbohrer, der ab 1985 durch das Mehrzweck-Geländefahrzeug Bv 206 D ersetzt wurde.Jürgen Plate Fahrzeuge der Bundeswehr seit 1955 Motorbuchverlag Stuttgart 2005, S. 420 ff.
Ausstellung im Museum Einer der drei Prototypen ist in der Wehrtechnischen Studiensammlung in Koblenz ausgestellt.
Weblinks
Mehrzwecktransportfahrzeug NSU-Gebirgskarette
Einzelnachweise
Kategorie:Kettenfahrzeug der Bundeswehr Kategorie:Prototyp der Bundeswehr (Landfahrzeug) Gebirgskarette Kategorie:Museumsbestand (Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz)