Jakob Hock (* 31. Oktober 1831 in Prag, Kaisertum Österreich; † 2. Februar 1890 in Wien) war ein österreichischer Augenarzt.

Leben Hock studierte Medizin an der Universität Wien mit der Promotion zum Dr. med. 1861 und war danach Sekundararzt bei Eduard Jaeger von Jaxtthal in der Augenabteilung des Allgemeinen Krankenhauses in Wien. Ab 1866 ließ er sich mit einer Praxis als Arzt in Wien nieder und war 1871/72 Gründungsmitglied der Allgemeinen Poliklinik. 1872 habilitierte er sich (er war Privatdozent an der Universität Wien) und leitete danach die Augenabteilung der Allgemeinen Poliklinik. Er operierte auch am Rothschildspital und Blindeninstitut auf der Hohen Warte. 1882 gründete er eine eigene Augenklinik, hatte damit aber wenig Erfolg.

Jakob Hock war verheiratet mit Therese Zitter, ihr Sohn Stefan Hock war Literaturhistoriker und Dramaturg, der 1938 aus Österreich fliehen musste.

Schriften (Auswahl) Beiträge zu Albert Eulenburgs Real-Encyclopädie der gesammten Heilkunde. Erste Auflage. Band 1 (1880) (Digitalisat), S. 428–433: Aphakie; S. 605–609: Augenmuskelkrämpfe; S. 609–634: Augenmuskellähmungen; S. 637–656: Augenverletzungen Band 3 (1880) (Digitalisat), S. 32–78: Cataracta; S. 628–630: Dacryoadenitis; S. 630–631: Dacryops Band 5 (1881) (Digitalisat), S. 144–153: Exophthalmie Band 9 (1881) (Digitalisat), S. 674–682: Nystagmus Band 10 (1882) (Digitalisat), S. 193–207: Orbita Band 11 (1882) (Digitalisat), S. 167–169: Ptosis Band 13 (1883) (Digitalisat), S. 170–199: Strabismus; S. 529–541: Tränensackleiden

Literatur

Pagel, Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte 1901, zeno.org

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