Oberehesberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Presseck im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).

Geografie Das Dorf liegt am Südhang der Hohlohe (), einer Erhebung des Frankenwaldes. Die Gemarkung Oberehesberg hat eine Fläche von 2,249 km². Sie ist in 295 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 7622,66 m² haben. In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Unterehesberg. Ein Anliegerweg führt an Schafhaus vorbei zur Kreisstraße KU 24 beim Schafhof (1,5 km südöstlich).

Geschichte Der Ort wurde 1126 als „Hepersperch“ erstmals urkundlich erwähnt. Es wurde als Waldhufendorf angelegt.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 450.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Oberehesberg aus acht Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Wartenfels aus. Grundherren waren das Amt Wartenfels (3 Höfe, 2 Halbhöfe, 1 Häuslein) und das Rittergut Seibelsdorf (2 Sölden).

Mit dem Gemeindeedikt wurde Oberehesberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Wartenfels und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Wartenfels zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Oberehesberg im Rahmen der Gebietsreform in die Gemeinde Presseck eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 65 64 65 64 50 50 59 37 28 31HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 9 9 9 9 9 9 10Quelle Dort als Ehesberg aufgelistet. Einwohnerzahl ergibt sich durch Subtraktion der Einwohner von Unterehesberg.

Religion Oberehesberg ist seit der Reformation gemischt konfessionell. Die Katholiken sind nach St. Bartholomäus (Wartenfels) gepfarrt, die Protestanten gehören zur Pfarrei Seibelsdorf.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ortsteil von Presseck Kategorie:Ersterwähnung 1126 Kategorie:Gemarkung im Landkreis Kulmbach