Rudolf Dornstrauch (getauft am 25. Januar 1646 in ClausthalSchön, Gerhard (Hrsg.): Rudolf Dornstrauch, in: Biographisches Lexikon der Münzmeister und Wardeine, Stempelschneider und Medailleure.; gestorben nach 1685RWLE Möller: Münze. In: Ders.: Celle-Lexikon. S. 154.) war ein deutscher Münzmeister in der Stadt Celle.Numismatische Zeitschrift. Selbstverlag der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft. Band 25 (1894), S. 290 ().

Leben Nachdem der Braunschweig-Lüneburgische Herzog Georg Wilhelm im Jahr 1673 die Celler Münzstätte in der Vorburg von Schloss Celle wiedereröffnete, übernahm Rudolf Dornstrauch im selben Jahr dort die Aufgaben des Münzmeisters. Er wirkte in dieser Position, bis ab 1685 oder 1687 Jacob Jenisch beziehungsweise Jobst Jacob Jenisch das Amt übernahm.

Rudolf Dornstrauch nutzte für seine Prägungen in der Celler Münzstätte die Buchstaben RD als Münzzeichen.Manfred Miller: Braunschweig und Hannover: Die Münzen und Medaillen der Welfen. 1. Auflage. BoD – Books on Demand, Norderstedt 2019, ISBN 978-3-7392-3093-1, S. 123 ()

Werke Kursmünzen wie Mariengroschen, zum Beispiel mit den Initialen GW des Münzherrn Georg Wilhelm oder dem nach links springenden Sachsenross aus der Werkstatt Dornstrauchs finden sich – ehemals aus der Sammlung von Ernst Otto Horn – unter anderem in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD).11 Digitalisate im Münzkabinett Dresden (Stand Oktober 2022).

Weblinks kommentierte Münzabbildungen im Münzkabinett Dresden

Einzelnachweise

Kategorie:Münzmeister Kategorie:Person (Clausthal-Zellerfeld) Kategorie:Person (Celle) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1646 Kategorie:Gestorben im 17. oder 18. Jahrhundert Kategorie:Mann