rechts|120px In der Liste der Baudenkmale in Haselünne sind alle Baudenkmale der niedersächsischen Gemeinde Haselünne aufgelistet. Die Quelle der Baudenkmale ist der Denkmalatlas Niedersachsen.Denkmalatlas Niedersachsen Der Stand der Liste ist der 13. Oktober 2025.
Allgemein
Haselünne
Burgmannshöfe ID 35898399 Nach Aufgabe der bischöflichen Landesburg ab 1346/1347 Ansiedlung der Burgmannen in Höfen. Von den 22 bezeugten Höfen noch sieben – meist in jüngerer Überformung – erhalten, davon vier nebeneinander in der Ritterstraße. In die Höfe Reste der nördlichen Stadtmauer integriert. Vom Westerholtschen Hof das zweigeschossige Steinwerk von um 1385 erhalten. Der Hüntelhof auf mittelalterlichem Keller vielfach umgebaut. Hof Dwingelo um die Mitte des 18. Jhs. zum Palais umgebaut. Ende des 19. Jhs. die drei westlichen Höfe von der Familie Berentzen erworben, in der Folge auf dem Bentinckhof, der bei Anlage der Bahnhofstraße sein Wohnhaus verloren hatte, Bau eines Lagergebäudes der Brennerei, an der Straßenseite des Hofes Westerholt Bau eines zusätzlichen Wohnhauses und 1976 eines Pförtnerhauses in Fachwerk.
Kath. Kirche ID 35898380 Spätgotische katholische Pfarrkirche von Haselünne, erbaut im 3. Drittel des 15. Jhs. und im frühen 16. Jh. mit Westturm wohl des 13. Jhs., umgeben von einem parkartig gestalteten Kirchhof mit mehreren Standbildern. Auf der Südseite zur tiefer liegenden Straße Hofstätte eine Mauer wohl des 15. Jhs. Im Bereich der Kirche der erste Siedlungskern von Haselünne. An der Stelle bereits der 834 von Ludwig dem Frommen Kloster Corvey geschenkte Hof „Lunni“ zu vermuten, um 1000 als „oppidum“ bezeichnet und wohl schon mit Kirche. Um 1130 an die Grafen Ravensberg, von diesen unmittelbar nordöstlich eine Burg angelegt und Stadtentstehung (Stadtrechte 1272 bestätigt).
Wohnhausensemble Kirchstraße ID 35899258 Zwei eingeschossige Putzbauten, den nördlichen Eingang zum Kirchplatz flankierend. Errichtet wohl nach dem Stadtbrand von 1849 in den 1850er Jahren oder um 1860 auf älteren Fundamenten.
Eisenbahn-Betriebswerk ID 35900100 1894 eingerichtet mit der Eröffnung der Bahnstrecke Meppen – Haselünne (später bis Essen verlängert), um 1935 modernisiert. Bestehend aus dem Gleisgelände und folgenden Gebäuden: Bahnhofsgebäude mit Güterschuppenanbau, ein Lokomotivschuppen mit Wasserhaus und davor einem Wasserkran und die um 1935 hinzugefügten Bahnmeisterei sowie ehemals zwei Gleiswaagen.
Andrup
Kath. Volksschule ID 35898453 Im Zentrum von Andrup an der Ecke Alte Dorfstraße / Am Lagerbach auf großem Grundstück gelegen. Dorfschule aus der Mitte des 19. Jhs., daneben Bildstock aus der 2. Hälfte des 18. Jhs., etwas weiter Fachwerkscheune des frühen 19. Jhs. und kleine Wegekapelle der Zeit um 1900. Teils alter markanter Baumbestand (Eichen).
Bückelte
Dörgen
Groß Dörgen, Hofanlage ID 35898418
Eltern Kreuzweg ID 35898436 Kreuzweg nach Eltern. Beginnend in Haselünne an der Einmündung der Osterstraße in die Straße Kreuzweg und über gut 800 Meter ungefähr in östliche Richtung führend, in Eltern entlang der Straße Stationsweg. Eingegrünter schmaler Weg. Vierzehn Bildstöcke aus Bruchstein in Stelenform mit Reliefs, am Zielpunkt eine Kapelle. Errichtet 1860 (mit Bau der Kapelle), nach teilweiser Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1950 Neuerstellung der Bildstöcke unter Verwendung der alten Reliefs.
Flechum
Hülsen
Lage
Lehrte
Lohe
Lotten
Westerloh
Weblinks
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Einzelnachweise
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