Rothenbühl ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Marktleugast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).
Geografie Die Einöde lag auf einer Höhe von im Tal des Großen Koserbachs in einer kleinen Waldlichtung. Die nächstliegenden Orte waren Alte Schmölz (0,6 km südwestlich) und Einöde (0,4 km südlich).Rothenbühl im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme). Entfernungsangaben jeweils Luftlinie. Heute erinnert nur noch der Flurname Rothenbühl an den Ort.
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Rothenbühl aus 2 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast aus. Die Grundherrschaft über die beiden Güter hatte das Kastenamt Stadtsteinach.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Rothenbühl dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Marienweiher und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Marienweiher zugewiesen. In einer topographischen Karte von 1939 wurde der Ort bereits nicht mehr verzeichnet.Rothenbühl im BayernAtlas (Zeitreise: 1939)
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 Einwohner 18 19 16 4 0 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1950 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 1 1 0 Quelle
Religion Rothenbühl war katholisch geprägt und ursprünglich nach St. Bartholomäus und Martin (Marktleugast) gepfarrt. Ab dem 19. Jahrhundert gehörten die Katholiken zur Pfarrei Mariä Heimsuchung in Marienweiher.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Marktleugast) Kategorie:Wüstung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert