mini|Hermes (auf der Anhöhe) im Dezember 2021

Hermes ist ein Gemeindeteil des Marktes Marktleugast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Hermes liegt in der Gemarkung Marienweiher.

Geografie Der Weiler liegt am Fuße der Hermeshöhe () im Norden am Schallerbach, einem rechten Zufluss des Kleinen Koserbachs. Ein Anliegerweg führt 1,6 km nördlich zur Bundesstraße 289 bei Mannsflur. Nordwestlich des Ortes gibt es zwei Rotbuchen, die beide als Naturdenkmäler ausgezeichnet sind.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 217.

Geschichte 1405 wurde ein zerstörter Sitz namens „Zum Hermans“ erwähnt.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hermes aus 7 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Marktschorgast. Grundherren waren das Kastenamt Stadtsteinach (1 Haus) und das Spital Kupferberg (2 Höfe, 4 Halbhöfe).

Mit dem Gemeindeedikt wurde Hermes dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Marienweiher und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Marienweiher zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hermes am 1. Januar 1977 in die Gemeinde Marktleugast eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1800 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 39 110 89 71 71 57 82 82 64 53 31HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 8 10 9 10 9 8 8 7Quelle J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 599.

Religion Hermes ist katholisch geprägt und nach Mariä Heimsuchung in Marienweiher gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Marktleugast) Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach