Campe (plattdeutsch Kamp) ist ein Stadtteil der niedersächsischen Hansestadt Stade im gleichnamigen Landkreis.
Geographie Campe liegt zwischen der Stader Innenstadt im Norden, Bendixland im Nordosten, Hollern im Osten und Ottenbeck im Süden.
Geschichte 1141 wurde auf dem Campe vor Stade mit dem Marienkloster ein Benediktiner-Mönchkloster gegründet. Dieses bestand bis 1648.
Campe war bis zum 23. März 1926 eine eigenständige Gemeinde, wurde dann aber nach Stade eingemeindet.Preußische Gesetzsammlung. 1926, Nr. 14, S. 121
Einwohnerentwicklung DatumEinwohner182496 Feuerstellen1848563 Leute, 100 Häuser1. Dezember 1871615 Leute, 112 Häuser1. Dezember 19101.718
Religion mini|Heilig-Geist-Kirche in Stade-Campe Campe ist evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zum Kirchspiel der Wilhadi-Kirche in der Stader Innenstadt.
In Campe steht die 1959/60 erbaute römisch-katholische Heilig-Geist-Kirche. Diese Kirche ist Hauptkirche einer großen Kirchengemeinde und gehört zum Dekanat Unterelbe des Bistums Hildesheim.
Kultur
Vereine Von 1922 bis 1972 bestand in Campe die Camper Speeldeel, eine plattdeutsche Theatergruppe, die in der Umgebung bekannt war.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr Der nächste Bahnhof ist der Bahnhof Stade an der Niederelbebahn am Rande der Stader Innenstadt.
Bildung Campe hat eine eigene Grundschule.
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Stade) Kategorie:Ort im Landkreis Stade Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Stade) Kategorie:Gemeindeauflösung 1926