Josef Karg (* 5. April 1936 in Wiggensbach; † 1993)Geburtsdatum und Geburtsort nach dem Eintrag in Inge Bresser, Otto J. Goerg: Who’s who in München. Who’s who, Gräfelfing 1980, abgerufen über das World Biographical Information System Online. war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer. mini|Lokschuppen Rosenheim

Werdegang Josef Karg studierte Architektur an der TU München und arbeitete nach dem Diplom bei Detlef Schreiber.Bund Deutscher Architekten (Hrsg.): Architekturführer Bayern. Süddeutscher Verlag, München 1985 Er gründete in den 1960er Jahren für den Bau des Ökumenischen Kirchenzentrums im Olympischen Dorf mit Bernhard Christ und dem Künstler Eckard Hauser die Büropartnerschaft „Karg und Partner“. 1986 stieß Manfred Kessler als Mitarbeiter hinzu.Monika Römisch: Ökumenisches Zentrum: Frieden Christi (katholisch) und Olympiakirche (evangelisch) - Die Architekten Josef Karg und Partner. In: „Straße der Moderne“ Kirchen in Deutschland. Deutsches Liturgisches Institut, Trier 2021

Lehrtätigkeit

Zwischen 1979 und 1980 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule München.Bund Deutscher Architekten (Hrsg.): Architekturführer Bayern. Süddeutscher Verlag, München 1985 1987 wurde Josef Karg auf eine Professur für „Städtebau und gebundene Darstellung“ an die Fachhochschule München berufen.FH München Berufung, Deutsche Universitäts-Zeitung 1987, S. 32 (Google Snippet)

Mitgliedschaften

Karg war Mitglied im Bund Deutscher Architekten.

Bauten mini|U-Bahnhof Obersendling Für den Umbau der ehemaligen Lokomotivenremise des alten Bahnhofs in Rosenheim von 1858 zu einem AusstellungszentrumNeues Ausstellungszentrum in Rosenheim, in: Hermann Dannheimer (Hrsg.): Die Bajuwaren. Von Severin bis Tassilo 488-788. Gemeinsame Landesausstellung des Freistaates Bayern und des Landes Salzburg, Rosenheim/Bayern, Mattsee/Salzburg, 19. Mai bis 6. November 1988, Prähistorische Staatssammlung München/Amt der Salzburger Landesregierung, S. 465 wurde Karg 1989 mit dem BDA-Preis Bayern ausgezeichnet. Die Arbeit zeige, so die Jury, „wie selbstbewusst und behutsam ein ausgedientes Gebäude für eine Nutzung umgestaltet, und damit wiederbelebt werden kann“. Der räumliche Charakter des ehemaligen Lokomotivschuppens sei dabei bewahrt worden. 1969–1974: Ökumenisches Kirchenzentrum des Olympischen Dorfs, Milbertshofen mit Bernhard Christ und Eckard Hauser 1975: Haus mit Einliegerwohnung, Stockdorf mit Malerin Birgit Weber-KargBund Deutscher Architekten (Hrsg.): Architekturführer Bayern. Süddeutscher Verlag, München 1985 1978: Hauptschule, Stephanskirchen mit Manfred KesslerBund Deutscher Architekten (Hrsg.): Architekturführer Bayern. Süddeutscher Verlag, München 1985 1977–1983: Umbau Haus, PasingBund Deutscher Architekten (Hrsg.): Architekturführer Bayern. Süddeutscher Verlag, München 1985 1982–1986: Stadtteil-Mittelpunkt, Dachau-Ost mit Hubert Schraud 1988: Umbau Lokschuppen Rosenheim (Alter Bahnhof) 1989: U-Bahnhof Obersendling mit Manfred Kessler 1991: Revitalisierung eines Verwaltungsgebäudes aus der Gründerzeit (1895), München mit Manfred Kessler Kirchenzentrum Christkönig, Straubing Ehrungen und Preise 1985: BDA-Preis Bayern für Stadtteil-Mittelpunkt Dachau-Ost 1989: BDA-Preis Bayern für Ausstellungshalle „Alter Bahnhof“, Rosenheim Ökumenisches Kirchenzentrum des Olympischen Dorfs ist Baudenkmal von Milbertshofen und ist im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege eingetragen

Literatur

Bund Deutscher Architekten (Hrsg.): Architekturführer Bayern. Süddeutscher Verlag, München 1985

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Architekt (Deutschland) Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für angewandte Wissenschaften München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1936 Kategorie:Gestorben 1993 Kategorie:Mann