Poppenholz ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rugendorf im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Poppenholz liegt in der Gemarkung Rugendorf.
Geografie Der Weiler liegt im Keupervorland des Frankenwaldes und ist allseits von Acker- und Grünflächen umgeben. Die Kreisstraße KU 9 führt nach Grafendobrach (1,9 km südwestlich) bzw. nach Zettlitz zur Bundesstraße 303 (1,7 km nordöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die KU 9 kreuzend nach Feldbuch (0,5 km westlich).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Poppenholz aus sieben Anwesen. Das Hochgericht übte teils das bayreuthische Vogteiamt Seibelsdorf, teils das bambergische Centamt Wartenfels aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft oblag beiden Ämtern. Grundherren waren das Kastenamt Kulmbach (5 Sölden) und das Amt Wartenfels (1 Sölde, 1 Tropfhaus).
Mit dem Gemeindeedikt wurde Poppenholz dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Rugendorf und der im gleichen Jahr gebildeten Ruralgemeinde Rugendorf zugewiesen. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 erfolgte die Umgemeindung eines Anwesens nach Zaubach. Am 1. April 1971 wurde Poppenholz (Zaubach) in die Gemeinde Rugendorf eingegliedert und mit Poppenholz (Rugendorf) vereint.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 28 30 29 31 27 22 38 30 29 28HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 5 6 5 4 4 4 5Quelle
Religion Poppenholz ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Erhard und Jakob (Rugendorf) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Rugendorf)