Moonflowers ( für Mondblumen) ist das achte Studioalbum der finnischen Death-Doom-Band Swallow the Sun.

Geschichte Personelles Der Keyboarder Jaani Peuhu verlässt auf unbestimmte Zeit die Band. Grund dafür ist die Veröffentlichung des Debütalbums der Band Mercury Circle, dessen Termin sich mit dem Swallow the Suns überschneidet. Auf Moonflowers ist Peuhu aber dennoch zu hören. Des Weiteren ist der Stam1na-Sänger Antti Hyyrynen im Hintergrund des Songs Woven Into Sorrow zu hören und die Oceans-of-Slumber-Sängerin Cammie Gilbert hat in All Hallow’s Grieve einen Gastauftritt.

Entstehungsgeschichte mini|Die Sipoo Kirche in Finnland; Aufnahmeort der Akustikversion des Albums Bereits Mitte des Jahres 2020 begann Raivio, welcher das Album erneut größtenteils allein komponierte, bereits mit dem Songwriting. Im Herbst desselben Jahres stellte er das Album fertig, bekam jedoch dann die Idee, eine klassische Akustikversion des Albums für Geige, Bratsche, Cello und Klavier zu komponieren. Als Raivio auch diese fertiggestellt hatte, begab sich die Band auf die Suche nach einem Orchester beziehungsweise einer Combo, um auch die Akustikversion aufzunehmen. Ein Orchester fand sich kurz darauf mit dem finnischen „TRIO NOX“, bestehend aus Aino Rautakorpi (Violine), Helena Dumell (Bratsche) und Annika Furstenborg (Cello), die die Akustikversion gegen Ende des Jahres 2020 in der finnischen Sipoo-Kirche einspielten. Die dadurch entstandenen Zusatzsongs wurden als Bonusmaterial für das Album verwendet, von dem, beginnend am 5. August 2021 mit dem Song Moonflowers Bloom In Misery, wöchentlich ein neuer Song veröffentlicht wurde. Zu jedem Song des Akustik Albums hat die Film- und Produktionsfirma Dronicon Films außerdem ein animiertes Musikvideo aufgenommen, das zeitgleich mit dem dazugehörigen Song auf YouTube veröffentlicht wird.

Raivio, der das Album erneut größtenteils allein komponierte, sagt zu dem Album außerdem Folgendes:

mini|200px|rechts|Mikko Kotamäki, Live 2023 Am 24. September erschien dann die erste offizielle Singleauskopplung Woven Into Sorrow, zu welcher ebenfalls ein, von Dronicon Films animiertes, Musikvideo veröffentlicht wurde. Mit Enemy erschien am 20. Oktober die zweite Single; ebenfalls mit animiertem Musikvideo. Veröffentlicht wurde das Album schließlich am 19. November über Century Media Records.

Tour mini|200px|rechts|Juho Räihä, Live 2023 Ende September kündigte die Band dann die, in den USA beginnende, Moonflowers-Tour an, die einen Tag nach dem Release in Mesa, Arizona, begann. Die Tour wurde von der US-amerikanischen Death-Metal-Band Abigail Williams und der Band Wilderun begleitet und dauert vom 20. November 2021 bis zum 19. Dezember desselben Jahres. Darauf sollte sowohl eine Finnland- als auch eine europaweite Tournee, die am 24. Januar 2022 in München beginnen, und von der Doom-Metal-Band Avatarium begleitet werden sollte, folgen, welche aber auf Grund der Covid-19-Pandemie auf das Jahr 2023 verlegt wurde. 2023 tourten Swallow the Sun dann als erstes durch Lateinamerika und holten dann die verschobene Europatournee mit verändertem Line-up nach. Die erste Hälfte der Tour wurde mit den Bands Draconian und Shores of Null absolviert, während in der zweiten Tourhälfte Draconian durch Avatarium ersetzt wird.

Werk Albumcover und Herkunft des Namens Das Albumcover wurde erstmals von Raivio selbst entworfen. Es zeigt einen roten Mond auf schwarzem Grund, auf dem eine Mondblume platziert wurde. Diese habe Raivio bereits im Frühjahr des Jahres 2016 gesammelt und gepresst. Gewählt hat Raivio die Mondblume deshalb, weil er während des Songwritings viel an und über Mondblumen nachgedacht haben soll. Da ihn die Mondblume in „hoffnungszerstörenden Nächten“ und „nicht enden wollenden Gefängnissen“ begleitet habe, fühle es sich richtig an, das Album nach ihr zu benennen. Um das Album außerdem so „brutal“ und „ehrlich“ zu gestalten, malte er den Mond aus seinem eigenen Blut, wodurch seine Unzufriedenheit und seine Unsicherheit über das Album deutlich gemacht werden soll.

Musikalische Einordnung und Rezensionen Moonflowers sei laut Björn Springorum vom Metal-Hammer-Magazin das bisher abwechslungsreichste Album der Band. Es beinhalte sowohl Gothic Metal und Death Doom im Stil von My Dying Bride, Anathema und Paradise Lost, als auch Black-Metal-Passagen, beziehungsweise Songs. Swallow the Sun habe „Im Vergleich zu den Vorgängern deutlich in Richtung abgründige Härte und jenseitige Melodik geschraubt“ und mit Moonflowers somit eines ihrer besten Alben veröffentlicht. Auch das Metal-Heads-Magazin bezeichnete Moonflowers als ein Album, mit dem sich Swallow the Sun selbst übertroffen habe.

Titelliste

Weblinks Moonflowers auf der Offiziellen Website Moonflowers bei Discogs

Einzelnachweise

Kategorie:Album (Death Doom) Kategorie:Album (Gothic Metal) Kategorie:Album 2021