Sabine Thalbach (bürgerlich: Sabine Joachim genannt Thalbach; * 4. August 1932 in Berlin; † 30. September 1966 in Ost-Berlin) war eine deutsche Schauspielerin.
Leben Thalbach begann 1949 ihre Schauspielkarriere mit einem Debüt an Bertolt Brechts Berliner Ensemble (BE) in dessen Mutter-Courage-Inszenierung als stumme Kattrin. Am BE lernte sie Benno Besson kennen. Ihre gemeinsame Tochter Katharina Thalbach trat in die Fußstapfen der früh verstorbenen Schauspielerin.
Sabine Thalbach hatte seit 1951 in zahlreichen DEFA-Filmen Erfolge. Sie starb 1966 im Alter von 34 Jahren an einer Thrombose.
Filmografie (Auswahl) 1951: Der Untertan 1952: Sein großer Sieg 1952: Schatten über den Inseln 1953: Anna Susanna 1955: Wer seine Frau lieb hat … 1956: Fuhrmann Henschel 1957: Vergeßt mir meine Traudel nicht 1957: Katzgraben (Theateraufzeichnung) 1957: Die Hexen von Salem 1957: Herr Puntila und sein Knecht Matti (Studioaufzeichnung) 1958: Die Mutter (Theateraufzeichnung) 1958: Das Lied der Matrosen 1958: Klotz am Bein 1959: Die Premiere fällt aus 1959: Der kleine Kuno 1959: Musterknaben 1960: Leute mit Flügeln 1960: Kein Ärger mit Cleopatra 1961: Der Ermordete greift ein (TV-Mehrteiler) 1961: Der Mann mit dem Objektiv 1962: Die Weber 1962: Blaulicht: Das Gitter (TV-Serie) 1963: Karbid und Sauerampfer 1963: Jetzt und in der Stunde meines Todes 1965: Engel im Fegefeuer 1965: Tiefe Furchen 1965: Aus dem Tagebuch eines Minderjährigen 1965: Lots Weib 1965: … nichts als Sünde 1966: Irrlicht und Feuer (Fernsehfilm, Zweiteiler) 1966: Kleiner Mann – was nun? 1967: Ein Lord am Alexanderplatz
Hörspiele 1960: Rolf Schneider: Der dritte Kreuzzug oder Die wundersame Geschichte des Ritters Kunifried von Raupenbiel und seine Aventiuren (Elisabeth) – Regie: Wolfgang Brunecker (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1961: Bernhard Seeger: Unterm Wind der Jahre (Friedel) – Regie: Theodor Popp (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1964: Oswaldo Ramos: Dorina und meine Okarina – Regie: Maritta Hübner (Kinderhörspiel/Kurzhörspiel – Rundfunk der DDR) 1965: Heinz Knobloch: Pardon für Bütten – Regie: Wolfgang Brunecker (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)
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