rahmenlos|hochkant=0.6|rechts|Wappen derer von Spilcker Die Familie Spilcker, teilweise auch Spilker geschrieben, ist ein niedersächsisches Adelsgeschlecht.
Geschichte Das Geschlecht stammt ursprünglich aus Hameln, waren teils Bürgermeister und Konsistorialrat.Joachim Lampe: Aristokratie, Hofadel und Staatspatriziat in Kurhannover. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1963, S. 81.Otto von Dassel (Hrsg.): Familiengeschichtliche Blätter. Zeitschrift zur Förderung der Familiengeschichtsforschung für Adel und Bürgerstand. Band I/II (Jahrgänge/Hefte), Selbstverlag, Döbeln (Sachsen) 1906, S. 148. Am 8. November 1729 wurde der königlich-großbritannische und kurbraunschweig-lüneburgische KonsistorialratKarl Friedrich von Frank: Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich und die Österreichischen Erblande bis 1806 [achtzehnhundertsechs] sowie kaiserlich österreichische bis 1823 [achtzehnhundertdreiundzwanzig]. Teilband 5: Si - Z, (Addenda et Corrigenda), Selbstverlag, Schloss Senftenegg 1974, , S. 29. und Hofgerichtsassessor Johann Heinrich Spilcker in Stade und der königlich-großbritannische und kurbraunschweig-lüneburgische Vogteiverwalter Moritz Eberhard Spilcker zu Delmenhorst vom römisch-deutschen Kaiser Karl VI. in den rittermäßigen Adelsstand des Reiches erhoben.In der Literatur findet sich mehrfach die Jahresangabe 1712. Gleichzeitig erhielten sie das Privilegium Denominandi, also das Vorrecht, sich nach den aktuellen Gütern und späterem Besitz zu nennen und zu schreiben. Außerdem erhielten sie die Lehenberechtigung für mögliche Untertanen ihrer Besitzungen.AT-OeStA/AVA Adel RAA 401.36. Die Erhebung in den Reichsadelsstand wurde am 21. Oktober 1730 im Kurfürstentum Hannover amtlich bekannt gemacht.Christoph Franke et al.: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon, Band XIII, Band 128 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2002, S. 467 f.
Wappen Das Wappen von 1729 war geviert: 1 und 4 in Silber ein gegen einen Tannenbaum aufgerichteter schwarzer Ziegenbock und 2 und 3 in Blau ein goldener Sparren.
Bekannte Familienmitglieder Johann Heinrich von Spilcker (1675–1746), deutscher Jurist Georg Arnold von Spilcker (1722–1794), deutscher Jurist Burchard Christian von Spilcker (1770–1838), deutscher Topograf, Historiker und Autor
Literatur Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, Band 8, Fr. Voigt. Leipzig 1868, S. 565. Leopold Freiherr von Ledebur: Adelslexicon der Preußischen Monarchie. Band 2, Exp- d. Adelslexicon-Ludwig Rauh, Berlin 1855, S. 464. Christoph Franke, Klaus von Andrian-Werburg et al.: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon, Band XIII, Band 128 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2002, S. 467 f.
Quellen AT-OeStA/AVA Adel RAA 401.36: Spilcker, Johann Heinrich, königlich großbritannischer und Kurbraunschweiger Konsistorialrat, Hofgerichtsassessor, Moritz Eberhard, großbritannischer und Kurbraunschweiger Vogteiverwalter, rittermäßiger Adelsstand, privilegium denominandi, Lehenberechtigung, 1729.11.08
Einzelnachweise
Kategorie:Niedersächsisches Adelsgeschlecht