Deckenreuth ist ein Gemeindeteil der Stadt Stadtsteinach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Deckenreuth liegt in der Gemarkung Schwand.
Geografie Der Weiler liegt auf einem Höhenrücken des Frankenwaldes, der westlich ins Tal der Zettlitz und nördlich ins Tal eines namenlosen linken Zuflusses der Zettlitz abfällt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Wartenfels (0,5 km westlich) bzw. nach Schwand (1,1 km südöstlich).
Geschichte Der Ort wurde 1343 als „Trenkenreut“ erstmals urkundlich erwähnt.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 74.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Deckenreuth aus fünf Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Wartenfels aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Stadtsteinach. Das Kastenamt Stadtsteinach war Grundherr der fünf Güter.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Deckenreuth dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Schwand und der im gleichen Jahr gebildeten Ruralgemeinde Schwand zugewiesen. Am 1. Januar 1974 wurde Deckenreuth im Rahmen der Gebietsreform in die Gemeinde Stadtsteinach eingegliedert.
Baudenkmal Marter
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 27 33 36 33 49 37 36 27 10 7HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 5 5 5 5 5 5 4Quelle Dort als Dekenreuth aufgelistet.
Religion Deckenreuth ist katholisch geprägt und nach St. Bartholomäus (Wartenfels) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Stadtsteinach) Kategorie:Ersterwähnung 1343