Zaubach war eine Gemeinde im Landkreis Stadtsteinach (Oberfranken, Bayern).
Geschichte 1811 wurde der Steuerdistrikt und die Ruralgemeinde Zaubach gebildet, zu dem bzw. zu der Höfles, Oberzaubach, Unterzaubach und Vogtendorf gehörten. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 kam ein Teil von Poppenholz hinzu, während Vogtendorf ausschied. Die Gemeinde Zaubach war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Stadtsteinach zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Stadtsteinach (1919 in Finanzamt Stadtsteinach umbenannt). Ab 1862 gehörte Zaubach zum Bezirksamt Stadtsteinach (1939 in Landkreis Stadtsteinach umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Stadtsteinach (1879 in Amtsgericht Stadtsteinach umgewandelt). Die Gemeinde hatte eine Gebietsfläche von 6,481 km². Am 1. April 1971 wurde Zaubach im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst: Höfles, Ober- und Unterzaubach wurden in die Gemeinde Stadtsteinach und Poppenholz in die Gemeinde Rugendorf eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970Einwohner 382 362 357 340 350 354 363 360 345 337 317 321 342 333 340 329 357 340 491 484 433 378 371HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1961 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 38 53 61 60 60 61 66 71 Quelle
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kulmbach) Kategorie:Gemeindegründung 1811 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971