Baiersbach war ein Gemeindeteil der Gemeinde Traindorf im Landkreis Stadtsteinach (Oberfranken, Bayern).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Baiersbach aus sechs Anwesen (Oberbaiersbach: 2 Güter, 1 Söldengut, 1 Tropfhaus; Unterbaiersbach: 2 Häuser). Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern, wobei für Oberbaiersbach das Halsgericht Kupferberg zuständig war und für Unterbaiersbach das Halsgericht Marktleugast. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Burggericht Guttenberg.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Baiersbach dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Guttenberg und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Traindorf zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Baiersbach am 1. Juli 1971 nach Marktleugast eingegliedert und mit dem Gemeindeteil Baiersbach (Marktleugast) vereinigt.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 Einwohner 18 40 41 71 80 41 20 33 24HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 5 8 9 6 6 6 Quelle
Religion Baiersbach war seit der Reformation gemischt konfessionell. Die Katholiken waren nach St. Jakobus der Jüngere (Guttenberg) gepfarrt, die Protestanten nach St. Georg (Guttenberg).
Literatur
Weblink
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Marktleugast) Kategorie:Ort im Landkreis Kulmbach