Pfaffenreuth ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Guttenberg im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Pfaffenreuth liegt in der Gemarkung Guttenberg.

Geografie Der Weiler liegt am Fuße des Eichbergs (, 0,4 km südwestlich), einer Erhebung am Südrand des Frankenwaldes. Im Süden fällt das Gelände in das tief eingeschnittene Tal des Liesbachs ab, der ein linker Zufluss der Unteren Steinach ist. Ein Anliegerweg führt 0,4 km nordöstlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße bei Guttenberg.

Geschichte Der Ort wurde 1408 als „Pfaffenreut“ erstmals urkundlich erwähnt.Ortsteile auf der Website gemeinde-guttenberg.de

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Pfaffenreuth aus vier Anwesen. Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Burggericht Guttenberg. Grundherren waren das Burggericht Guttenberg (1 Hof, 1 Haus) und das Seniorat der Freiherren von Redwitz (2 Güter).

Mit dem Gemeindeedikt wurde Pfaffenreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Guttenberg und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Guttenberg zugewiesen. Bei Pfaffenreuth befand sich die Erhardszeche, in der Eisenerz abgebaut wurde.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 30 29 30 22 28 21 23 15 12 11HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 3 4 3 3 3 4Quelle

Religion Pfaffenreuth ist seit der Reformation gemischt konfessionell. Die Katholiken sind nach St. Jakobus der Jüngere (Guttenberg) gepfarrt, die Protestanten nach St. Georg (Guttenberg).

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Guttenberg, Oberfranken) Kategorie:Ersterwähnung 1408