mini|Blick auf das Wohn- und Geschäftshaus mit seiner ehemaligen Bahnhofsgaststätte entlang der Friedrich-Bähre-Straße
Bahnhofstraße 50 lautet die Adresse der in Springe, Region Hannover, gelegenen ehemaligen Bahnhofsgaststätte der Stadt am Deister.Gerd Weiß, Walter Wulf (Red.), Henner Hannig (Bearb.): Bahnhofstraße 50 In: Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen. Band 13.1: Landkreis Hannover. Friedrich Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1988, ISBN 3-528-06207-X, S. 152 f., 269–272; sowie Eldagsen/Stadt Springe. S. 161, v. a. S. 285, 309; Digitalisat über die Universitätsbibliothek Heidelberg Das zeitweilig auch als Hotel genutzte GebäudeSpringe in der Besatzungszeit, in Heinrich Kalisch, Hans Heinrich Seedorf: Zeitzeugengeschichte von Springe. 1925 bis 1956. Vorkriegszeit, Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit. Ereignisse und Geschichten in und aus der alten Stadt, Springe: Förderverein für die Stadtgeschichte von Springe, 2001, ISBN 978-3-00-008648-9 und ISBN 3-00-008648-X, S. 148 wurde Ende des 19. Jahrhunderts außerhalb der ehemaligen Stadtbefestigung im nördlichen Erweiterungsgebiet Springes errichtet.Gerd Weiß, Walter Wulf (Red.), Henner Hannig (Bearb.): Bahnhofstraße 50 In: Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen. Band 13.1: Landkreis Hannover. Friedrich Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1988, ISBN 3-528-06207-X, S. 152 f., 269–272; sowie Eldagsen/Stadt Springe. S. 161, v. a. S. 285, 309; Digitalisat über die Universitätsbibliothek Heidelberg
Geschichte und Beschreibung Das denkmalgeschützte Wohn- und Geschäftshaus wurde 1890 als Massivbau gegenüber dem Bahnhof der Stadt errichtet. Optisch gegliedert wurde das Gebäude durch Putzfelder und Lisenen sowie den aus Ziegelsteinen geformten, umlaufenden Gesimsbändern.
Der über einen Treppenaufgang erschlossene Eingang im Hochparterre des Hauses erhielt seine Betonung durch einen darüber errichteten Eckturm.
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, als das Gebäude als Bahnhofshotel Gröne genutzt wurde, beschlagnahmten die Alliierten ab dem 9. April 1945 das Haus Nummer 50 wie auch andere Gebäude in der Springer Bahnhofstraße insbesondere zur Unterbringung und Versorgung englischer Soldaten.
Spätestens 1948 war das Gebäude wieder Gaststätte. Es diente zudem als Spielstätte eines Tischtennisclubs.Chronik, TTC Springe e. V., abgerufen am 29. Juli 2021.
Seit 1977Exposé bei mapio.net, abgerufen am 29. Juli 2021. wird das Gebäude als Alters- und stationäres Pflegeheim betrieben.
Siehe auch Liste der Baudenkmale in Springe
Literatur Stichworte Gröne und Bahnhofshotel in Heinrich Kalisch, Hans Heinrich Seedorf: Zeitzeugengeschichte von Springe. 1925 bis 1956. Vorkriegszeit, Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit. Ereignisse und Geschichten in und aus der alten Stadt, Springe: Förderverein für die Stadtgeschichte von Springe, 2001, ISBN 978-3-00-008648-9 und ISBN 3-00-008648-X, passim
Weblinks
Ehem. Bahnhofsgaststätte im Denkmalatlas Niedersachsen
Einzelnachweise
Kategorie:Schienenverkehrsgastronomie Kategorie:Bahnhotel Kategorie:Ehemaliges Hotel in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren Kategorie:Baudenkmal in Springe