KalmandiAmtlicher deutschsprachiger Name laut rumänischem Regierungsbeschluß 1415 vom 6. Dezember 2002 (Amtsblatt). (veraltet Calmand; rumänisch Cămin, ungarisch Kálmánd) ist eine Gemeinde im Kreis Satu Mare im Nordwesten Rumäniens.

Geschichte Der Ort Cămin wurde erstmals 1335 urkundlich erwähnt und ist auch unter der deutschen Bezeichnung Kalmanding (in Schwobaländle) bekannt.

Cămin ist 2002 aus der Gemeinde Căpleni als eigenständige Gemeinde hervorgegangen.

Lage Kalmandi befindet sich etwa vier Kilometer nördlich von Carei (Großkarol) und unmittelbar südlich von Lucăceni. Die Grenze zu Ungarn ist etwa vier Kilometer entfernt.

Bevölkerung Die Bevölkerungsanzahl stieg von 1376 (2002) auf 1388 (2011). Die Volkszählung 2011 ergab folgende ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: 63,62 % waren Ungarn, 22,62 % Deutsche, 7,28 % Roma, 4,97 % Rumänen, 0,1 % Sonstige.

Politik Der Lokalrat in Kalmandi besteht aus 9 Räten und setzt sich zurzeit aus fünf Mitgliedern des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, drei Mitgliedern der Demokratischen Union der Ungarn in Rumänien und einem Mitglied der Nationalliberalen Partei (PNL) zusammen.

Verkehr Der Haltepunkt Cămin befindet sich an der nach Ungarn führenden Bahnstrecke Carei–Záhony, wird jedoch nicht mehr bedient. Der nächste Bahnhof befindet sich in Carei. Der Grenzübergang nach Ungarn zwischen den Gemeinden Urziceni und Vállaj an der Drum național 1F ist acht Kilometer entfernt.

Sehenswürdigkeiten Sankt-Anna-Kirche (römisch-katholisch)

Persönlichkeiten

János Scheffler (1887–1952), römisch-katholischer Bischof von Satu Mare und Oradea Mare.

Weblinks

Cămin bei ghidulprimariilor.ro

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Region Sathmar Kategorie:Ort im Kreis Satu Mare Kategorie:Ersterwähnung 1335