C. Cay Wesnigk (* 4. November 1962 in Bad Schwartau) ist ein deutscher Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.

Leben und Wirken Wesnigk studierte von 1983 bis 1988 Visuelle Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 1987 gründete er in Bad Schwartau die C. Cay Wesnigk Counter Clockwise Filmproduktion, die sich der Produktion von Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilmen widmet, an denen Wesnigk teils als Autor, teils als Regisseur oder Produzent beteiligt ist. Mit Wolfgang Kissel gründete er 1990 in Hamburg die Wesnigk/Kissel Filmproduktion. Im Jahr 2001 gründete er die OnlineFILM AG, 2005 mit Volker Barth die Anthro Media Wesnigk und Barth GbR zur Produktionen von Dokumentarfilmen in den Bereichen Wissenschaft und Geschichte.

Seit 1994 ist Wesnigk als Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm für Internet und neue Medien sowie das Archiv zuständig. Ehrenamtlich gehört er dem Verwaltungsrat der Verwertungsgemeinschaft Bild-Kunst an. Von 2009 bis 2015 war er Vorstandsmitglied des Europäischen Dokumentarfilmnetzwerkes. Für den Film Carl F. W. Borgward – Aufstieg und Fall eines Autokönigs erhielt er 2003 den Ernst-Schneider-Preis in der Kategorie Fernsehen.Ernst-Schneider-Preis: Preisträger Hitlers Hitparade, eine Produktion von ZDF und Arte, wurde 2005 mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet.41. Grimme-Preis 2005: Hitlers Hitparade

Filme 1985: Moebel Perdu, Laden und Performances, Regie: Wesnigk 1987: Vergessen Sie's, Regie, Drehbuch und Produktion: Wesnigk 1990: Gewürzpredigt für Pfeffersäcke, Performance von Lili Fischer in St. Petri zu Lübeck, Regie: Fischer/Wesnigk, Drehbuch: Wesnigk 1990: VIER WÄNDE (mit Dominique Horwitz), Regie: Wesnigk, Drehbuch: Jogschies 1991: Kinder Kader Kommandeure, Regie: Wolfgang Kissel, Produktion: Wesnigk, DEFA Studio für Dokumentarfilme 1995: Das Vermächtnis des Jens Klipper, Regie: Wesnigk/Bollmann, Drehbuch: Wesnigk 1996: Ballspiel, Regie: Wesnigk, Drehbuch: Jogschies, Produktion: Bollmann 1996: Lux et Umbra, Regie und Drehbuch: Wesnigk/Bollmann, Produktion: Bollmann 1996: BRINA BACKT, Regie: Wesnigk, Drehbuch: Rainer Jogschies, Produktion: Wesnigk/Bollmann 2000: Immun I + II, Regie und Drehbuch: Matthias Runge, Produktionsleitung: Wesnigk 2000: Spots für Zivilcourage – IM BUS, IN DER KNEIPE, IN DER FUßGÄNGERZONE, IM ZUG, Regie und Drehbuch: Wesnigk, Produktion: Adolf Bollmann 2002: Carl F. W. Borgward – Aufstieg und Fall eines Autokönigs, Regie: Wesnigk, Drehbuch: Komorowski 2007: Herbert Burda Zwischen Rebellion und Pflicht, Regie und Drehbuch: Kathrin Pitterling, Produktion: Wesnigk/Stabenow 2007: Christina Onassis, Regie und Drehbuch: Andrea Morgenthaler, Produktion: Wesnigk/Jens Stabenow 2007: Wolfgang Graf Berghe von Trips, Regie: Wesnigk, Drehbuch: Jörg Komorowski/Wesnigk 2008: Geliehene Erinnerungen (work in progress), Regie: Axel Brandt, Drehbuch Wesnigk/Brandt 2008: Das klingende Sonntagsrätsel – von Hans Rosenthal zu Christian Bienert, Regie: Axel Brandt, Drehbuch und Produktion: Wesnigk 2014: 100 Jahre Stadt Bad Schwartau, Regie: Kirsten Helmuth/Wesnigk, Drehbuch: Matthias Macovec/Wesnigk, Produktion: Wesnigk 2015: Eine Tafel zur Erinnerung..., Regie und Kamera: Wesnigk 2019: SAZ – The Key of Trust, Regie: Stephan Talneau, Produktion: Wesnigk

Quellen Onlinefilm: Profil C. Cay Wesnigk Dokfest München: C. Cay Wesnigk

Einzelnachweise

Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1962 Kategorie:Mann