mini|Mar Hicks Mar Hicks untersucht die Themen Technologie, Gender und das moderne Europa aus historischer Perspektive. Hicks lehrt und arbeitet in einer Assisstenzprofessur in den Datenwissenschaften an der University of Virginia und schrieb 2017 das Buch Programmed Inequality: How Britain Discarded Women Technologists and Lost Its Edge in Computing. Hicks ist nicht-binär und verwendet die Pronomen they/them. Hicks wuchs in Boston, Massachusetts auf.

Karriere Im Jahr 2000 erhielt Hicks einen B.A. in Moderner Europäischer Geschichte von der Harvard University mit ihrer Arbeit The Price of Excellence: Coresidence and Women’s Integration at Oxford and Harvard Universities, 1964–1977. Sie studierte ein Jahr lang als Gaststudentin Geschichte an der University of Oxford. Nach einem M.A. am Department of History der Duke University erwarb Hicks 2009 einen Ph.D., ebenfalls am Department of History der Duke University. Alex Roland betreute Hicks’ Dissertation, Compiling Inequalities: Computerization in the British Civil Service and Nationalized Industries, 1940–1979.

Von 2001 bis 2002 arbeitete Hicks an der Harvard University als UNIX Systemadministrator, wo they nach eigenen Angaben als Autodidaktin arbeitete. Hicks sagte, die Position habe their Arbeit an der Technologie beeinflusst.

Von 2005 bis 2011 war Hicks Gastdozentin an der North Carolina State University in Raleigh, North Carolina. Von 2010 bis 2011 war Hicks Gastassistenzprofessorin an der Duke University in Durham, North Carolina. Von 2011 bis 2018 war Hicks Assistant Professor am Illinois Institute of Technology in Chicago. Von 2017 bis 2018 war Hicks Assistenzprofessor für Technikgeschichte an der University of Wisconsin-Madison. Im Jahr 2018 wurde Hicks auf eine außerordentliche Professur mit Tenure am Illinois Institute of Technology berufen. Seit 2023 arbeitet und forscht Hicks an der University of Virginia in der Geschichtsfakultät in einer datenwissenschaftlichen Assistenzprofessur mit einem Schwerpunkt auf Geschichte, Gesellschaft und Datenethik. Ein besonderer Fokus in Hicks' aktueller Forschung liegt auf der Frage von Macht und unsichtbaren gesellschaftlichen Dynamiken in Technologien, wie beispielsweise die Geschichte und Entwicklung transfeindlicher Algorithmen und vor allem wie Frauen und die LGBT-Gemeinschaft Einfluss auf technologische Narrative und Entwicklungen genommen ahebn und nehmen können

Forschung Hicks’ Arbeit konzentriert sich auf Fragen der Geschlechterdiskriminierung in der Computerindustrie. Their Buch Programmed Inequality: How Britain Discarded Women Technologists and Lost Its Edge In Computing zeigt einen Wechsel in den 1960er und 1970er Jahren auf, in denen Frauen, die in der Computerprogrammierung dominierten, systematisch durch Männer ersetzt wurden, als die Rollen in der Informatik mächtiger wurden.

Hicks ist dafür bekannt, dass they aus dieser Geschichte schöpft, wenn they über aktuelle Gender-Themen in der Computerbranche schreibt. Hicks hat auch über die frühe Geschichte der Computer in der Mainframe-Ära geschrieben, die zeigt, dass Frauen an der Spitze der Schaffung von Computer-Dating-Unternehmen standen, im Gegensatz zu dem, was man früher dachte.

Hicks ist Associate Editor der IEEE Annals of the History of Computing.

Mitgliedschaft (Auswahl) Society for the History of Technology, Vorstand

Auszeichnungen (Auswahl) 2018–2019: National Humanities Center, Triangle Park, North Carolina, Fellow 2019: American Historical Association, Herbert Baxter Adams Prize in European History für Programmierte Ungleichheit

Werke und Publikationen (Auswahl) Werke

Ausgewählte Publikationen

Weblinks

Offizielle Website marhicks.com Mar Hicks bei Mastodon mastodon.social Mar Hicks am Illinois Institute of Technology

Einzelnachweise

Kategorie:Technikhistoriker Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Nichtbinäre Person