mini|Ludwig Nebel

Ludwig Karl Nebel (* 17. Februar 1857 in Dreieichenhain; † 1. Dezember 1928 in DarmstadtArcinsys Hessen (Weblinks).) war Präsident des Oberkonsistoriums der Evangelischen Landeskirche Hessen der evangelischen Landeskirche im Großherzogtum Hessen.

Familie Ludwig Karl Nebel war der Sohn des Pfarrers und Geheimen Kirchenrats Wilhelm Egid Nebel.

Ludwig Nebel war verheiratet mit Emma, geborene Knorr, Tochter des Präsidenten des Oberlandesgerichts Darmstadt, Ludwig Knorr.Horr, S. 32f.

Karriere Nach Studium der Rechtswissenschaft und Promotion waren frühe berufliche Stationen von Ludwig Nebel die Verwaltungen der Kreise Schotten und Gießen, anschließend war er Regierungsassessor in Darmstadt. 1886 wechselte er als Amtmann zum Kreis Groß-Gerau, 1888 zum Kreis Friedberg und erneut zum Kreis Gießen. 1893 wurde er weltliches MitgliedKonsistorien bestanden aus weltlichen Räten (Juristen) und geistlichen Räten (Theologen). des Oberkonsistoriums mit dem Titel eines „Oberkonsistorialassessors“, ab 1895 wurde er OberkonsistorialratHorre, S. 32. und 1907 Präsident des Oberkonsistoriums. 1922 ging er in den Ruhestand.

Weitere Engagements 1891 Vorsitzender des Schiedsgerichts der Hessen-Nassauischen Baugewerks-Berufsgenossenschaft 1893 Stellvertretender Vorsitzender des für den Bezirk der Direktion der Oberhessischen Bahnen bestehenden SchiedsgerichtsArcinsys Hessen (Weblinks). 1904–1908 Vorsitzender des Hessischen Hauptvereins der Gustav-Adolf-Stiftung Vorsitzender der MathildenstiftungHorre, S. 34. 1922–1925 Vorsitzender des „Vereins für Hessische Geschichte“Horre, S. 34, gemeint ist vermutlich der Historische Verein für Hessen.

Ehrungen 1901 Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen 1905 Geheimer Oberkonsistorialrat 1907 Verleihung des Komturkreuzes II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen 1909 Ehrendoktor der Theologie der Universität Gießen 1910 Komturkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen 1917 Wirklicher Geheimrat mit dem Prädikat „Exzellenz“ 1922 Dr. Ing. e. h. der Technischen Hochschule Darmstadt wegen seiner Verdienste um die kirchliche DenkmalpflegeHorre, S. 33.

Literatur Otto Horre: Die Präsidenten des Oberkonsistoriums (Landeskirchenamtes) in Darmstadt. Ein Rückblick anläßlich dessen 100jährigen Bestehens 1832–1931. C. F. Winter, Darmstadt 1932, S. 32–34.

Weblinks

Anmerkungen

Einzelnachweise

Kategorie:Präsident (Oberkonsistorium Darmstadt) Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Komtur I. Klasse) Kategorie:Geheimrat Kategorie:Ehrendoktor der Justus-Liebig-Universität Gießen Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Darmstadt Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1857 Kategorie:Gestorben 1928 Kategorie:Mann Kategorie:Verwaltungsjurist