Udo Molkentin (* 6. November 1936 in Berlin; † 26. Februar 2026) war ein deutscher Schauspieler, der von 1965 bis 2002 fest am Mecklenburgischen Staatstheater engagiert war.

Leben Udo Molkentin wurde 1936 in Berlin geboren. Bereits bereits vor dem Erlernen des Berufs eines Mechanikers erkannte er seine Liebe zum Schauspiel, weshalb er in kirchlichen Laienspielgruppen erste Erfahrungen auf diesem Gebiet sammelte. Während seiner Lehre wurde er Mitglied in einem Berliner Arbeitertheater, mit dem er einen DDR-Wettbewerb gewann und dafür zum 1. Jugendfestival nach Moskau reisen durfte.

Als er 1958 in Leipzig ein Feinwerk-Studium beginnen sollte, bewarb er sich gleichzeitig an der Theaterhochschule Leipzig Nach dem erfolgreichen Abschluss 1964 erhielt er am Theater Eisleben sein erstes Engagement. Der Regisseur Gert Jurgons, sein Dozent an der Schauspielschule, überzeugte ihn 1965 am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin anzufangen. Bei dem Theater war er bis 2002 fest engagiert und bis 2009 noch in Gastrollen zu sehen. Insgesamt stand er in über 150 Inszenierungen auf der Bühne.

Udo Molkentin war verheiratet und hatte zwei Töchter.

Filmografie 1963: Nackt unter Wölfen 1965: Die Abenteuer des Werner Holt 1975: Aus meiner Kindheit 1994: Polizeiruf 110: Bullerjahn (Fernsehreihe) 1996: Gegen den Wind (Fernsehserie, 1 Episode)

Theater 1965: Hans-Dieter Schmidt: 3 X klingeln – Regie: Peter Kreusel (Thomas-Müntzer-Theater Eisleben) 1967: Nikolai Pogodin: Das Glockenspiel des Kreml – Regie: Wolfgang Bachmann (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1969: Ernst Toller: Feuer aus den Kesseln – Regie: Wolfgang Böttcher (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1970: Michail Schatrow: Bolschewiki – Regie: Gert Jurgons (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1976: Aurel Baranga: Die öffentliche Meinung – Regie: Horst Rehberg (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1976: Norberto Ávila: Hakims Geschichten – Regie: Horst Rehberg (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1978: Kurt Bartsch: Warten auf Brecht (Clown) – Regie: K. D. Müller (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1979: Johann Wolfgang von Goethe: Faust I und Faust II – Regie: Christoph Schroth (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1981: Anna Seghers: Das siebte Kreuz – Regie: Christoph Schroth (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1982: Viktor Slawkin: Die erwachsene Tochter eines jungen Mannes – Regie: Rainer Flath (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1982: Friedrich Schiller nach Euripides: Iphigenie in Aulis – Regie: Christoph Schroth (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1989: Friedrich Schiller: Wilhelm Tell (Arnold von Sewa) – Regie: Christoph Schroth (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 1992: Peter Hacks: Fafner, die Bisam-Maus (Wesselbrunner) – Regie: Peter Dehler (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin) 2001: Peter Turrini: Josef und Maria (Josef) – Regie: Ernst M. Binder (Schweriner Schlossparkcenter) 2003: John Kander/Joe Masteroff: Cabaret (Herr Schultz) – Regie: Peter Dehler (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin)

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Einzelnachweise

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