Ludwig Christoph von Burgsdorff (* 19. Juli 1774 in Eisleben; † 25. Oktober 1828) war ein königlich-sächsischer Geheimer Rat und Hof- und Finanzrat sowie Studienfreund von Novalis.
Leben Ludwig Christoph von Burgsdorff entstammte dem alten brandenburgischen Adelsgeschlecht von Burgsdorff und war der Sohn von Christoph Gottlob von Burgsdorff (1736–1807). Er trat in den Dienst der Wettiner am sächsischen Hof in Dresden. 1813 war er dort der Gastgeber von Johann Wolfgang von Goethe, der damals bei ihm im Haus Seestraße 6 wohnte.
Er war verheiratet mit Charlotte, geborene von der Lochau (* 23. Juni 1784; † 12. Mai 1863), der Tochter des Landrats Carl Ernst von der Lochau. Ludwig von Burgsdorff war ihr gemeinsamer Sohn. Durch Erbschaft erhielt seine Ehefrau die Hälfte des Rittergutes Niederglaucha,Vgl. Carl Ernst von Lochow (Besitzer 1798 bis 1817), In: Architektur Blicklicht: Glaucha-Rittergut Niederglaucha (bei Leipzig). in Glaucha, im Amt Eilenburg.
Bekannte Nachfahren wurden Curt Ludwig Franz von Burgsdorff und Kurt von Burgsdorff.
Literatur Karl Siegmar von Galéra: Die Herren von Burgsdorff. Lebensbilder aus sieben Jahrhunderten. In: Bibliothek familiengeschichtlicher Arbeiten. Band XXXIV. Verlag Degener & Co. Gerhard Geßner, Neustadt an der Aisch 1965, , S. 129 ff. Artur Brabant (Hrsg.): Deutsche Schlachtfelder. Ereignisse und Wanderfahrten. Band 3: In und um Dresden 1813. Verlag Köhler, Dresden 1913, S. 141.
Einzelnachweise
Kategorie:Geheimrat Kategorie:Person (Dresden) Ludwig Christoph Kategorie:Geboren 1774 Kategorie:Gestorben 1828 Kategorie:Mann Kategorie:Adliger