Helge Cramer (* 1946) ist ein deutscher Journalist und Dokumentarfilmer.
Leben und Wirken Nach einem Zeitungsvolontariat in Soest war Cramer sieben Jahre Redakteur der Nürnberger Abendzeitung; daneben schrieb er als freier Autor für Zeitschriften wie Christ und Welt und Die Zeit. 1975 wurde er Mitarbeiter des Fernsehens des Bayerischen Rundfunks. Ab 1976 lieferte er als freier Fernsehautor Magazinbeiträge für die ARD-Regionalprogramme wie artour und ZAK, für den Kulturreport, Monitor, Report München, die Tagesthemen und andere.
Im Laufe der Jahre drehte er an die 100 Dokumentationen, Reportagen und Features, dazu Lehrfilme für das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht. Mit seiner helge cramer filmproduktion realisierte er von der Konzeption bis zum Sendeband Features und lange Dokumentationen u. a. für Formate wie Unter deutschen Dächern, Bilderbuch Deutschland und Die Story im Ersten. Zu den zahlreichen Preisen, die er erhielt, zählen u. a. drei Nominierungen für den Grimme-Preis (1976, 2007 und 2012), der Sonderpreis beim Kurzfilmfestival Krakau, vier Erste Preise für die beste Dokumentation bei Independent Film Festivals, der Umweltmedienpreis der Deutschen Umwelthilfe, der Denkmalschutzpreis des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz und der Ernst-Schneider-Preis (1992).Ernst-Schneider-Preis: Preisträger
2012 wurde ihm vom Bündnis für Dachau der Hermann-Ehrlich-Preis verliehen. Mit diesem werden vom Bündnis für Dachau Personen oder Gruppen ausgezeichnet, die aufrecht demokratisches Verhalten beweisen, selbst wenn sie dafür persönliche Nachteile in Kauf nehmen müssen.
Filmographie
Quelle: IMDB
Regie: 1983: Ende der Freiheit, Dokumentation über die Massenverhaftung von Nürnberg am 5. März 1981 im Kulturzentrum KOMM 1985: Leiko Ikemura, Kurzfilm 1986: WAA Wackersdorf,WAA Wackersdorf – für ARD-Monitor 1986 Dokumentation 1986: WAAhnsinn – Der Wackersdorf-Film, Dokumentation (auch Drehbuch) 1987: WAAhnrock, Dokumentation 1986: Teresa Dietrich, Kurzfilm 1987: Sam Szembek, Kurzfilm 1988: Bonnland, Kurzfilm (auch Drehbuch) 1992: Lausitzer Kohle, Kurzfilm 1992: Kein Denkmal für Deserteure, Kurzfilm 1993: Der Harz, Kurzfilm 1997: Friedrich I. Barbarossa, Kurzfilm 1998: Friedrich II: von Hohenstaufen, Kurzfilm 1999: Millennium, Kurzfilm 1999: Die Flößer von Muldenberg, Kurzfilm Bilderbuch Deutschland, fünf Episoden: 2001: Das Thüringer Holzland 2002: Dübener Heide 2003: Leipziger Neuseenland 2004: Zwischen Meißen und Wittenberg 2005: Die Reußische Fürstenstraße – Gera, Greiz und Umgebung Die Story im Ersten, 1 Episode: 2006: Satan lebt – Die Rückkehr des Exorzismus (auch Drehbuch) 2011: Teufels Werk und Gottes Beitrag, Dokumentation
Produktion: 1983: Ende der Freiheit, Dokumentation 1985: Leiko Ikemura, Kurzfilm 1986: Teresa Dietrich, Kurzfilm 1987: Sam Szembek, Kurzfilm 1992: Kein Denkmal für Deserteure, Kurzfilm 1997: Friedrich I. Barbarossa, Kurzfilm 1998: Friedrich II. von Hohenstaufen, Kurzfilm 1999: Millennium, Kurzfilm 1999: Die Flößer von Muldenberg, Kurzfilm 2002: Rätselhafte Geschichten – Die Dunkelgräfin von Hildburghausen. MDR-Reihe: Hierzulande, Dokumentarfilm 2005: Die Amateure und der General, Dokumentation (auch Drehbuch) 2011: Teufels Werk und Gottes Beitrag, Dokumentation
Weblink helge cramer filmproduktion
Quellen AG DOK: Mitglieder: Helge Cramer
Einzelnachweise
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